Homepage der Freiwilligen Feuerwehr Auersthal (Niederösterreich, Bezirk Gänserndorf) mit immer aktuellen Einsatzberichten und vielen Fotos. Wir sind Stützpunktfeuerwehr für Schadstoffeinsätze.Bitte wählen Sie einen der nachfolgenden Menüpunkte
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Florianipredigt 2005
Florianipredigt Fürbitten 2004
In der Nacht von Samstag auf Sonntag - kurz nach Mitternacht - ist ein PKW zwischen Auersthal und Bockfließ von der Straße abgekommen, ins Schleudern geraten und gegen eine OMV Anlage gefahren. Der PKW "steckte" rücklinks in einer Holzhütte der OMV. Verschiedenste flüssigkeitsführende Armaturen und Einrichtungen sind bei dem Unfall schwer beschädigt worden. Einen großen Elektro-Schaltschrank verfehlte der PKW nur knapp. Der Lenker blieb glücklicherweise weitgehend unverletzt, stand aber unter Schock. Die beschädigten Leitungen der Anlage wurden von der zusätzlich alarmierten OMV Betriebsfeuerwehr abgesperrt und Gasmessungen wurden durchgeführt. Nach Freigabe durch die OMV wurde der PKW dann geborgen. Während der Arbeiten war die L12 gesperrt. Im Einsatz waren die Feuerwehren Auersthal, Bockfließ, BTF OMV Gänserndorf, sowie eine Streife der Gendarmerie. [Wolfgang Matzner]
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Zur Unterstützung der FF Bockfließ wurde die Feuerwehr Auersthal mittels Sirene zum Brand einer Baumrodungsmaschine alarmiert. Eine selbstfahrende Arbeitsmaschine ist im Wald bei Bockfließ in Brand geraten. Aufgabe der FF Auersthal war es die Wasserversorgung für die FF Bockfließ sicherzustellen sowie unter Einsatz von schwerem Atemschutz die Maschine zu kühlen. An der Maschine enstand erheblicher Sachschaden.
Anmerkung: Alarmiert wurde direkt über die örtliche Alarmzentrale.
Nach dem Unfall heute Morgen ereignete sich neuerlich ein folgenschwerer Zwischenfall. Ein 90t Autokran musste zwischen Auersthal und Groß Schweinbarth einem entgegenkommenden PKW ausweichen, kam dabei ins Bankett - wo er durch sein enormes Gewicht sofort einsank, von der Straße abkam und eine Böschung hinunterstürzte. Der Koloss kam seitlich auf einem Acker zu liegen. Glück im Unglück hatte dabei der Kranlenker der sich - nach eigenen Aussagen - gerade noch rechtzeitig in der Kabine festklammern konnte. Er blieb weitgehend unverletzt und konnte sich selbst befreien. Durch den Sturz wurde eine Hydraulikleitung der Maschine beschädigt. Mehrere hundert Liter Hydrauliköl sind ausgetreten.
Der verunglückte Kran wurde mit Hilfe zweier weiterer Autokrane und einem schweren Radlader aufgerichtet. Das ausgetretene Öl wurde abgeschöpft, aufgefangen und in Behältern gesammelt. Der vom Einsatzleiter HBI Peter Würrer angeforderte Vertreter der Wasserrechtsbehörde ordnete die Abtragung des kontaminierten Erdreichs an. Dieses wurde mit dem Radlader unter Aufsicht der OMV (es war auch eine Leitung der OMV gefährdet) umgehend abgetragen und mit mehreren Sattelschleppern abtransportiert. Der Kran wurde durch den Sturz unter anderem auch an den Achsen beschädigt und muss daher für den Weitertransport verladen werden. Nach über 4 Stunden Einsatztätigkeit konnte die Totalsperre der Landesstraße 3029 aufgehoben werden. [Wolfgang Matzner]
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Auf der LH12 im Kreuzungsbereich nahe der Eisenbahnunterführung ist ein von Auersthal kommender Traktor mit einem LKW zusammengestoßen. Der LKW hat noch versucht auszuweichen, konnte jedoch den Aufprall nicht mehr verhindern. Der Traktorlenker erlitt dabei Verletzungen unbestimmten Grades und wurde vom Roten Kreuz Gänserndorf ins Krankenhaus gebracht. Der LKW Lenker blieb unverletzt. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrtüchtig und mussten geborgen werden. [Wolfgang Matzner]
Zuatzinformation für die Einsatzkräfte der FF Auersthal: Alarmiert wurde von Florian Mistelbach über die Personenrufempfänger, die SMS Zusatzalarmierung war nach den Zwischenfällen der letzten Tage kurz ausgesetzt, ist aber mit sofortiger Wirkung wieder aktiviert!
Am frühen Samstag Nachmittag wurde die Freiwillige Feuerwehr Auersthal zu einem Brandeinsatz gerufen. Aus bisher ungeklärter Ursache ist eine ca. 200m² große, mit Büschen bewachsene Wiese in Brand geraten. Das Feuer konnte rasch gelöscht werden, die angrenzenden Wohnhäuser waren nicht gefährdet. [Wolfgang Matzner]
So wie viele weitere Feuerwehren in den Bezirken Gänserndorf, Mistelbach, Mödling, Lilienfeld, Tulln sowie St. Pölten wurden auch wir letzte Nacht über einen vermeintlich von der Alarmzentrale ausgelösten "Stillen Alarm" per SMS fehlalarmiert. Ein Unbekannter hat das SMS Zusatzalarmierungssystem geknackt und narrt die Feuerwehren. In den Feuerwehralarmzentralen Florian Mistelbach und Florian Niederösterreich liefen die Telefone heiß. Unzählige Feuerwehren meldeten die Ausrückebereitschaft und forderten die Einsatzadresse an. Die genaue, aber vermutlich beachtliche Zahl der in den Nachtstunden falsch alarmierten Feuerwehren ist bis zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht bekannt.[Wolfgang Matzner]
Tipp: Bericht zum Thema in NÖ Heute am 17. April 2005, 19:00 ORF 2
Bereits zum dritten Mal in diesem Jahr mussten wir zum öffentlichen Kompostlagerplatz der Gemeinde ausrücken. Erneut wurde heiße Asche von Unbekannten direkt auf den Grünschnitt gekippt. Neben dem Komposthaufen befindet sich eine eigene Aschensammelstelle. Wir können nur immer wieder darauf hinweisen, dass heisse Asche direkt auf dem Komposthaufen nichts verloren hat und die Ablagerung verboten ist. Die Feuerwehr Auersthal wurde von Florian Mistelbach alarmiert und konnte den Entstehungsbrand rasch löschen. [Wolfgang Matzner]
Ein Klein-LKW ist bei einem Ausweichmanöver von der Straße abgekommen, im Schnee stecken geblieben und blockierte teilweise die Fahrbahn der LH12. Nach der routinemäßigen Bergung mittels Seilwinde unseres RLFA-2000 konnte der Klein-LKW seine Fahrt fortsetzen.
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Ein eingesunkener Straßenabschnitt und erhebliche Wasserschäden in einem Geschäftslokal waren die Folgen eines Rohrbruchs in der Auersthaler Quentlusgasse.
In den Abendstunden mussten wir nach Alarmierung durch Florian Mistelbach nochmals zu unserem Sorgenkind - dem Kompostlagerplatz der Gemeinde - ausrückten. Es standen 3 Fahrzeuge bis kurz vor Mitternacht im Einsatz.
Während der Arbeiten bei dem schweren Verkehrsunfall mit dem Autobus ereilte uns die Meldung, dass große Teile des Gemeindekomposthaufens in Brand standen. Ein Fahrzeug wurde umgehend abgezogen um das Feuer zu löschen.
Nach einer sehr einsatzreichen Woche für die umliegenden Feuerwehren ereignete sich jetzt leider auch in Auersthal ein folgenschwerer Verkehrsunfall.
Ein PKW ist auf der LH12 in Höhe der Eisenbahnkreuzung auf die Gegenfahrbahn geraten frontal mit einen Reisebus zusammengestossen. Der Lenker des PKW war mit schwersten Verletzungen im Fahrzeug eingeklemmt.
Das Team des Notazthubschraubers, die zahlreichen anwesenden Ärzte sowie die Feuerwehren versuchten ihr möglichstes. Dennoch erlag der Lenker noch an der Unfallstelle seinen Verletzungen. Der Buslenker sowie die glücklicherweise nur wenigen Fahrgäste blieben - abgesehn von einem Schock - weitgehned unverletzt. Weder PKW noch Bus waren fahrtüchtig und mussten geborgen werden. Die LH12 war im betroffenen Streckenabschnitt für mehrere Stunden vollständig gesperrt.
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"Einer der größten Brandeinsätze in der Geschichte des Bezirks – Wir haben die Schlacht geschlagen – besonders bewährt hat sich wieder einmal das System des NÖ – Freiwilligenheers." (Bezirkskommandant OBR Heinz Schwabl)
Die Verarbeitungsanlagen und Hallen der Sortieranlage in der Hohenruppersdorfer Mülldeponie wurden bei einem Großbrand völlig zerstört. 17 Feuerwehren mit 30 Fahrzeugen und 230 Feuerwehrleuten standen seit den späten Nachmittagstunden im Großeinsatz. Die Wasserversorgung wurde durch einen Pendelverkehr unzähliger Tankwagen zwischen der Einsatzstelle und den umliegenden Gemeinden sichergestellt. Das Feuer war Kilometerweit zu sehn und die tiefschwarze Rauchwolke zog sich bis in die Bezirkshauptstadt. Die Löscharbeiten dauerten noch mehrere Tage an. Die Freiwillige Feuerwehr Auersthal war mit 2 Tankfahrzeugen, einem Kommandofahrzeug und dem Schadstoff-Fahrzeug vor Ort.
Detaillierte Informationen zum Einsatz aus Sicht der Feuerwehren entnehmen Sie bitte der mit dem Bezirksfeuerwehrkommando abgestimmten Detailreportage der Feuerwehr Gänserndorf:
Einsatzdetailbericht zum Herunterladen [ca. 1MB]
Weitere Informationen:
Video On Demand zum Beitrag in NÖ Heute vom Sonntag, 05.12.2004
Bericht Kurier (05.03.2004, Seiten 1 & 13)
Bericht Kurier (06.03.2004, Seiten 1 & 11)
Bericht ORF
NÖN Chronik Niederösterreich und Burgenland (online Ausgabe)
Bericht Feuerwehr Strasshof mit Fotos
Bericht auf Fireworld (Online-Fachmagazin)
Orkanartige Sturmböen richteten Freitag Nachmittag im gesamten Marchfeld beträchtliche Schäden an - so auch in Auersthal. Die Feuerwehren des Bezirks standen im Dauereinsatz. Eine kurze Auflistung der wesentlichsten Schäden in Auersthal:
Wenige Stunden nach dem Zivilschutzprobealarm heulten die Sirenen von Auersthal und Groß Schweinbarth erneut - diesmal um die Feuerwehren zu einem Ernstfall zu alarmieren. "Wohnungsbrand in der Mühlgasse in Auersthal" war die Meldung die über die Personenrufempfänger der Feuerwehr Auersthal zu hören war. Aufgrund des Alarmplans für eine derartiges Schadensereignis löste die Alarmzentrale Florian Mistelbach umgehend Vollalarm für die Feuerwehren Groß Schweinbarth und Auersthal aus. Des weiteren wird bei einem Wohnungsbrand zur Versorgung von möglichen Verletzten auch das Rote Kreuz mitalarmiert. Der Gruppenkommandant des ersteintreffenden Fahrzeugs der Freiwilligen Feuerwehr Auersthal stellte fest, dass es sich bei dem vermuteten Wohnungsbrand glücklicherweise nur um einen kontrollierten Abbrand von Grünschnitt hinter einem Wohnhaus handelte. Durch die Größe des Feuers und die enorme Rachentwicklung war für weiter entfernte Beobachter ein Brand des angrenzenden Wohnhauses nicht auszuschließen.
Um solche Situationen in Zukunft zu vermeiden, weisen wir darauf hin, dass das kontrolliertes Abbrennen in den meisten Fällen verboten ist! Die wenigen Ausnahmen hierzu finden Sie hier.
Im Einsatz waren die Feuerwehren Auersthal und Groß Schweinbarth (mit insgesamt weit über 50 Mann!), das Rote Kreuz Gänserndorf sowie die Gendarmerie Matzen. [Wolfgang Matzner]
Die Feuerwehren Bockfließ und Auersthal wurden zum Brand eines Sonnenblumenfeldes zwischen Bockfließ und Auersthal alarmiert. Der Entstehungsbrand konnte noch während der Anfahrt der Feuerwehren von aufmerksamen Mitarbeitern der nahegelegenen OMV gelöscht werden. Durch den sehr starken Wind bestand besonders hohe Ausbreitungsgefahr. [Wolfgang Matzner]
"Verkehrsunfall zwischen Bockfließ und Auersthal mit vermutlicher Menschenrettung" lautete die Meldung der Bezirksalarmzentrale, die über die Pager der Feuerwehren Bockfließ und Auersthal zusätzlich zu den Sirenen zu hören war. Auf der Kreuzung Bockfließerstraße/LH 12 in Höhe des OMV Tanklagers ist ein von Auersthal kommender Kleinbus mit einem vollbesetzen PKW zusammengestoßen. Der Kleinbus kam durch den Aufprall von der Straße ab und kippte um. Der PKW wurde stark beschädigt und kam auf der Straße zum stehen. Die Fahrzeuginsassen wurden von unserem Gemeindearzt, etlichen freiwilligen Mitarbeitern des Roten Kreuzes - die sich zur Unfallzeit in Auersthal befunden haben - sowie den Kräften der Feuerwehren erstversorgt. Die eintreffenden Kräfte des Roten Kreuzes übernahmen die weitere Versorgung. Nach Abschluß der Vermessungsarbeiten und Freigabe durch die Gendarmerie wurde der umgestürzte Kleinbus aufgerichtet und weggeschleppt. Der beteiligte PKW wurde abgeschleppt und sichergestellt. Nach ca. 45 Minuten waren die Verkehrswege wieder frei und die Totalsperre der LH12 konnte aufgehoben werden. Im Einsatz waren die Feuerwehren Bockfließ und Auersthal, das Rote Kreuz, unser Gemeindearzt sowie die Gendarmerie. [Wolfgang Matzner]
Viel Glück hatte eine Familie in ihrem Wohnhaus gegenüber des Auersthaler Feuerwehr-Hauses. Der Besitzer stellte eine Pfanne mit Schmalz auf den Elektroherd und ging für kurze Zeit aus der Küche. Das Schmalz begann in der Pfanne zu brennen wobei auch schon kurz darauf der Dunstabzug leicht in brand geriet. VM Berthold, der sich gerade im Feuerwehrhaus aufhielt, sah durch das offene Fenster in der Küche die Flammen und rannte sofort ins Haus um den Brand zu löschen. Hätte er nicht so schnell reagiert und richtig gehandelt wäre in kurzer Zeit wahrscheinlich das ganze Haus in Brand gestanden. Es ist immer gut, wenn sich ein Feuerwehrmann zur richtigen Zeit am richtigen Ort befindet. [Peter Würrer]
Am späten Nachmittag wurde die FF Auersthal von der Feuerwehralarmzenztrale Florian Mistelbach mittels Sirene und Pager zu einem Brandeinsatz auf der Hauptstraße in Groß Schweinbarth alarmiert. Bei der Lagefeststellung durch die FF Groß Schweinbarth zeigte sich, dass keine weiteren Kräfte notwendig waren und der Brand durch die ortsansässige Feuerwehr alleine bewältigt werden konnte. Die FF Auersthal wurde daher während der Anfahrt nach Groß Schweinbarth vom Einsatzleiter abbeordert, kehrte ins Zeughaus zurück und konnte so unverzüglich die Einsatzbereitschaft wiederherstellen. [wMa]
Im einsetzenden abendlichen Pendelverkehr ereignete sich auf der Umfahrungsstraße von Auersthal (LH12) in Höhe der Firma Wallner ein Verkehrsunfall. Ein von Auersthal kommender PKW stieß mit einem auf der Freilandstraße fahrenden PKW zusammen. Die Lenker beider Fahrzeuge wurden ärztlich untersucht, Verletzte gab es allerdings keine zu beklagen. Nach Abschluss der Vermessungsarbeiten durch die Gendarmerie wurde ein PKW von der Freiwilligen Feuerwehr Auersthal nach Matzen abtransportiert. [Martin Vogl]
Der 22.000l fassende Heizöltank der Gemeinde Matzen wurde mit einer zu großen Menge Heizöl betankt. Im oberen Bereich des Tanks hat sich ein Riss gebildet durch den Heizöl ausgetreten ist. Die ortsansässige Feuerwehr forderte telefonisch das Schadstoff-Fahrzeug der FF Auersthal an. Nach routinemäßiger Durchführung aller notwendigen Erdungsmaßnahmen begann die Feuerwehr Auersthal mit dem Umpumpen des Heizöls. Die weiteren Schadstoffkräfte waren während der Dauer des Einsatzes in erhöhter Alarmbereitschaft. [wMa]
Nach einem Sachschaden wurde die Feuerwehr Auersthal telefonisch verständigt eines der Unfallfahrzeuge abzutransportieren. Der PKW wurde auf die Abschleppachse aufgeladen und nach Auersthal gebracht. [wMa]
Beim Dosieren eines handelsüblichen Chlorgranulates (Schwimmbeckenchlorierung), kam es zu einer übermäßig starken Reaktion (Überschäumen des Mischkübels und Ausbreitung des Chlorgases in eine Wohnsiedlung).
Beim Eintreffen war keine Reaktion und kein
Chlorgasgeruch feststellbar. Einsatztätigkeit: Einsichtnahme in die Herstellervorschriften. Wahrscheinlich wurde für die verwendete Menge an Chlorgranulat ein zu kleiner Mischkübel verwendet. Beratung der Hauseigentümerin über die Sicherheitshinweise bei künftigen Chlordosierungen. Weitergabe der Informationen an die FF Martinsdorf und Übergabe der Einsatzleitung. Informationsaustausch mit BSB Aschan.
Eingesetzte Kräfte des Schadstoffzugs:
(die weitere Mannschaft war Einsatzbereit, wurde allerdings nicht benötigt)
Zugskommandant Raimund Taibl, FF Gänserndorf
Schadstoff-Fahrzeug mit 2 Mann, FF Auersthal
sowie für den Bezirk Mistelbach Schadstoff-Bezirks-Sachbearbeiter J. Aschan
Nach dem schweren Unfall vom Vormittag wurde am späten Nachmittag die Feuerwehr Auersthal zu einem weiteren Verkehrsunfall auf der LH12 gerufen. Diesmal handelte es sich allerdings glücklicherweise nur um einen "Blechschaden". Zwei PKW sind an der Reyersdorf am nächsten gelegenen Ortsausfahrt von Auersthal zusammengestoßen. Nach Abschluss der Vermessungsarbeiten durch die Gendarmerie konnten die Verkehrswege rasch wieder freigemacht werden. [wMa]
"Verkehrsunfall zwischen Auersthal und Bockfließ mit Menschenrettung" war die Meldung, die über die Pager der Feuerwehr Auersthal zu hören war, die fast zeitgleich mit den Sirenen in Auersthal, Bockfließ und Groß Schweinbarth ausgelöst wurden.
Ein von Bockfließ kommender PKW ist bei einem Überholmanöver mit einem entgegenkommenden Fahrzeug leicht zusammengestoßen. Dieses stellte sich quer und kam auf die Gegenfahrbahn. Ein von Bockfließ nachfolgender, vollbesetzter PKW krachte frontal gegen das Fahrzeug und wurde dabei sehr stark beschädigt und in ein angrenzendes Feld geschleudert.
Primäre Aufgabe beim Eintreffen war die Absicherung der Unfallstelle sowie die Erstversorgung und Rettung der Verletzen gemeinsam mit den anwesenden Ärzten und Kräften der Rettung. Eine Insassin des am stärksten beschädigten PKW wurde mit dem Notarzthubschrauber Christophorus 9 ausgeflogen.
Im Anschluss an die Bergung der Unfallfahrzeuge wurde einer der beteiligten PKW von der Feuerwehr Auersthal zur Sicherstellung durch die Gendarmerie nach Wolkersdorf gebracht. Die LH12 war während der Einsatztätigkeiten für mehrere Stunden gesperrt. [wMa]
Eingesetzt waren:
FF Auersthal mit 4 Fahrzeugen und 32 Mann
FF Bockfließ mit 3 Fahrzeugen und 20 Mann
FF Groß Schweinbarth als Reserve mit 2 Fahrzeugen und 15 Mann
1 Notarzthubschrauber (Christophorus 9)
1 Notarztwagen (RK Gänserndorf)
2 Rettungswagen (RK Wolkersdorf)
1 Rettungswagen (RK Gänserndorf)
3 Ärzte sowie die Gendarmerie mit mehreren Fahrzeugen
Im einsetzenden abendlichen Pendelverkehr ereignete sich auf der Umfahrungsstraße von Auersthal (LH12) in Höhe der Firma Wallner ein Verkehrsunfall. Ein von Auersthal kommender PKW stieß mit einem auf der Freilandstraße fahrenden PKW zusammen. Die Lenker beider Fahrzeuge wurden vom Geimeindearzt Dr. Kozlowsky und der Freiwilligen Feuerwehr Auersthal erstversorgt und dann in weiterer Folge vom roten Kreuz Gänserndorf abtransportiert. Das an der Kreuzung stehende Materl wurde bei dem Unfall von einem der Fahrzeuge beschädigt. Die beiden nicht mehr fahrtüchtigen PKW wurden nach Abschluss der Vermessungsarbeiten durch die Gendarmerie von der Freiwilligen Feuerwehr Auersthal geborgen. Für die Dauer der Einsatztätigkeit war die LH12 gesperrt. [wMa]
Mittels Sirene wurde die FF Auersthal am späten Vormittag zur Unterstützung der FF Bockfließ zu einem Dachstuhlbrand in der Bahnstraße in Bockfließ gerufen. Am Dach eines Hauses war starke Rauchentwicklung erkennbar. Der Brand konnte unter Einsatz von schwerem Atemschutz durch gezielten Innenangriff rasch gelöscht werden. Eingesetzt waren die Feuerwehren Bockfließ, Groß Engersdorf und Auersthal. [wMa]
Bericht im Kurier (Weinviertel-Ausgabe) vom 31.März 2004, Seite 10:
"Bockfließ: Kabel löste Dachbodenbrand aus - In Flammen stand Dienstag Vormittag ein mit Stroh gefüllter Dachboden in Bockfließ. Ein schadhaftes Stromkabel dürfte das Feuer ausgelöst haben. Die Hausbesitzerin wurde rechtzeitig auf den Brand aufmerksam. Ein übergreifen der Flammen auf den Rest des Hauses konnte von der Feuerwehr verhindert werden."
Aufgrund der starken Niederschläge in den letzten Tagen ist das Auffangbecken Ecke Bockfließerstraße-Herrenbergweg übergegangen. Die angesammelten Wassermassen wurden abgepumpt und ins Auersthaler Kanalnetz eingeleitet. [wMa]
Auf schnee- und eisglatter Fahrbahn ist ein PKW zwischen Auersthal und Groß Schweinbarth von der Straße abgekommen. Die Feuerwehr Auersthal wurde vom Lenker telefonisch verständigt. Das Feuerwehrhaus war zum Zeitpunkt der Alarmierung mit 9 Mann besetzt, die sich umgehend mit zwei Fahrzeugen zum Einsatz in Bewegung setzten. Der beschädigte PKW wurde auf den Gemeindebauhof gebracht. [wMa]
Zur Unterstützung der FF Reyersdorf wurde die FF Auersthal mittels stiller Alarmierung zu einer Fahrzeugbergung auf der LH12 angefordert. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte war allerdings klar, dass es sich um keine einfache Fahrzeugbergung sondern um einen schweren Verkehrsunfall mit Personenschaden handelte. Unmittelbar bei der Auersthaler Ortsausfahrt Richtung Reyersdorf sind zwei PKW zusammengestoßen. Beide Fahrzeuge wurden von der Straße geschleudert, wobei eines der beiden Fahzeuge durch den Zusammenstoß vorallem an der Fahrerseite sehr stark beschädigt war. Der Lenker dieses Fahrzeuges musste mit dem Notarzthubschrauber Christophorus 9 abtransportiert werden. Nach Bergung und Abtransport der Unfallfahrzeuge durch die Feuerwehren Reyersdorf und Auersthal konnte die Sperre der LH12 aufgehoben werden. Eingesetzt war die FF Reyersdorf mit 13 Mann, die FF Auersthal mit 15 Mann, das Rote Kreuz Gänserndorf mit Notarzt- und Rettungswagen, Frau Dr. Sommer, Notarzthubschrauber Christophorus 9 sowie die Gendarmerie. [wMa]
In den Morgenstunden des Christtages heulten in den Ortschaften Auersthal und Groß Schweinbarth die Sirenen. Grund dafür war ein in Brand geratener PKW in Auersthal. Durch das rasche eingreifen der Feuerwehr beschränkte sich der Brand auf den Motorraum des Fahrzeuges, wo die Flammen mittels Mittelschaum rasch gelöscht werden konnten. [wMa]
Wie schon öfters in letzer Zeit, kam es - diesmal zu Weihnachten - zum Brand des öffentlichen Gemeindekomposthaufens am Wagenklafterspitz. Schuld daran war vermutlich erneut widerrechtlich abgelagerte, heiße Asche... [wMa]
Ein Hausbesitzer hat durch Zufall am Dachboden ein Wespennest mit einem Durchmesser von ungefähr 50cm entdeckt und die Feuerwehr Auersthal zu einem für diese Jahreszeit eher ungewöhnlichen Einsatz gerufen. Glücklicherweise war das Nest nicht mehr bewohnt und konnte daher ohne Schwierigkeiten entfernt werden. Wir nutzten die Möglichkeit um einige eindrucksvollen Fotos von dem nicht alltäglichen Nest zu machen. [wMa]
Aufgrund eines medizinischen Notfalls wurde vom Roten Kreuz Gänserndorf der Notarzthubschrauber Christophorus 9 angefordert. Da dieser auf einer Straße im Ortsgebiet von Auersthal landen musste, übernahm die Feuerwehr Auersthal die Absicherung des Landeplatzes. Zwei Lotsen wurden postiert und ermöglichten die unbehinderte Arbeit der Hubschrauberbesatzung und des Notarztteams aus Gänserndorf. [wMa]
Mittels Sirene wurde die Feuerwehr Auersthal zu einem Verkehrsunfall alarmiert. Über die Feuerwehr-Pager war folgende Meldung zu hören: "Hier Florian Mistelbach, technischer Einsatz für die Feuerwehr Auersthal, Verkehrsunfall mit verletzter Person zwischen Auersthal und Reyersdorf, Ende." Zum Zeitpunkt der Alarmierung war ein Teil der Mannschaft gerade mitten in einer Gruppenübung. Sie übten das Arbeiten mit den hydraulischen Rettungsgeräten an einem alten KFZ. Das vollbesetzte RLF-Auersthal rückte daher nach dem Verstauen der verwendeten Geräte direkt vom Übungsort aus. Fast zeitgleich rückten die andren 4 Fahrzeuge vom Zeughaus in Richtung Unfallstelle aus. Weiters wurden auch der Gemeindarzt, ein Notarzt, die Rettung und die Gendarmerie zum Unfallort an der Kreuzung Hauptstraße Auersthal/LH 12 beordert. Beim Eintreffen der Feuerwehr befand sich der Unfall-Lenker nicht im Fahrzeug, er wurde jedoch von einigen Feuerwehrleuten mehrer hundert Meter weiter gefunden und von den anwesenden Rettungskräften versorgt. Der Lenker dürfte ohne Fremdbeteiligung mit seinem Fahrzeug von der Straße abgekommen, gegen ein Geländer gefahren und in einen Graben gerutscht sein. Der PKW musste mit der Seilwinde aus der Vertiefung geschleppt werden. Nach dem Verladen des Unfallfahrzeuges und Reinigung der Fahrbahn wurde die Straße wieder freigegeben. [wMa]
Sehr schwierige Fahrbedingungen, verursacht durch den ungewöhnlich frühen Schneefall, führten in den frühen Morgenstunden innerhalb kürzester Zeit gleich zu zwei Verkehrsunfällen in der scharfen Kurve zwischen Auersthal und Bockfließ. Ein PKW überschlug sich dabei und wurde schwer beschädigt. Die Insassen der Fahrzeuge beider Unfälle konnten sich glücklicherweise selbständig befreien und waren unverletzt. Die Bergung des auf dem Dach liegenden PKW erforderte eine Totalsperre der LH12, dies führte unvermeidlich - bedingt durch den bereits einsetzenden sehr starken Pendlerverkehr - zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Da sämtliche Umfahrungsstrecken nicht geräumt und auch nicht befahrbar waren gab es leider keine Umleitungsmöglichkeiten. Beide Fahrzeuge wurden von der Feuerwehr Auersthal geborgen und abtransportiert. Die zuständigen Straßenmeistereien Gänserndorf und Wolkersdorf wurden angefordert und gebeten am betroffenen Streckenabschnitte vorbeugende Maßnahmen gegen die glatte Straße zu treffen. [wMa]
In Höhe der Firma Peterschelka kam es nach dem Zwischenfall vom Vortag auf der LH12 erneut zu einem Unfall. Ein von Bockfließ kommender PKW-Lenker hat in der Dunkelheit einen vor sich fahrenden Traktor mit Grubber übersehen und ist auf das landwirtschaftliche Fahrzeug aufgefahren. Da der PKW vor dem Aufprall noch leicht ausweichen konnte, stieß dieser glücklicherweise nur mit der Beifahrerseite auf die spitzen Stahlteile des Grubbers. Der PKW war so stark verkeilt, dass der Traktor aufgehoben werden musste um das Fahrzeug freizubekommen. Der stark beschädigte PKW wurde abgeschleppt. Durch den Zusammenstoß haben sich von dem landwirtschaftlichen Gerät größere Mengen Erde gelöst, die vor Freigabe der Straße beseitigt werden mussten.
Bei regennasser Fahrbahn ist ein von Bockfließ kommender PKW ins Schleudern geraten, von der Straße abgekommen und in einem Feld steckengeblieben. Das Fahrzeug wurde mit der Seilwinde des RLFA-2000 der Feuerwehr Auersthal zurück auf die Straße befördert. Der unverletzte Lenker konnte mit dem nur leicht beschädigten Fahrzeug die Fahrt fortsetzen. [wMa]
Der neue Kinderspielplatz am Sportring in Auersthal ist seit knapp einer Woche geöffnet. Donnerstag nachmittag, kurz vor 17:00 wurde die Feuerwehr Auersthal von Florian Mistelbach mittels Sirene und Pager zu einem Brandeinsatz beim neuen Spielplatz alarmiert. Der direkt am Spielplatz angrenzende Wald hat Feuer gefangen. Die Feuerwehr Auersthal rückte mit 4 Fahrzeugen und 25 Mann umgehend zum Einsatzort aus. Zusätzlich wurde die Feuerwehr Groß Schweinbarth zur Unterstützung angefordert. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte brannte ein ca. 50-100 Quadratmeter großes Waldstück. Durch das rasche Eingreifen der Feuerwehren Auersthal und Groß Schweinbarth konnte eine weitere Ausbreitung des Brandes im Wald verhindert werden. Kurz vor 18:00 konnte "Brand aus" gegeben werden und die Feuerwehr Auersthal rückte wieder ins Zeughaus ein. Kurze Zeit später wurde die FF Auersthal mittels Pager zu einer großangelegten Übung der OMV in der Gasstation Aderklaa beordert. Mehr dazu im Bereich Aktuelles. [wMa]
In Höhe der Firma Wallner in Auersthal kam es auf der LH12 (Verbindungsstraße zwischen Bockfließ und Schönkirchen-Reyersdorf) zum Frontalzusammenstoß zweier PKW. Eine von Bockfließ kommende Lenkerin wollte am frühen Nachmittag in Höhe der Firmen Wallner und Lahofer links nach Auersthal einbiegen und hat dabei einen entgegenkommenden PKW übersehen. Da dieser nicht mehr rechtzeitig bremsen oder ausweichen konnte, stießen die beiden Fahrzeuge frontal zusammen. Die Insassen konnten sich selbstständig befreien und wurden vom Gemeindearzt sowie vom Roten Kreuz Gänserndorf versorgt. Eines der Fahrzeuge wurde mit einem Gabelstapler zu einem nahegelegenen Firmengelände gebracht. Das andere Fahrzeug wurde mit unserer Abschleppachse auf den Gemeindebauhof gebracht und sichergestellt. Nach Reinigung der Fahrbahn konnte die Totalsperre aufgehoben werden. [wMa]
In der Nähe der OMV Gasstation ist ein Fahrzeug von der Straße abgekommen. Dabei ist die Vorderachse des PKWs abgebrochen. Die Feuerwehr Auersthal wurde telefonisch gebeten das Fahrzeug abzuschleppen.
Per Telefon wurden zwei Feuerwehrmänner der FF Auersthal gebeten, das Motorrad eines Kameraden nach einem Unfall abzutransportieren. Knapp vor der Ortstafel von Schönkirchen-Reyersdorf wurde der Motorradfahrer von einem nachfolgenden Auto niedergestoßen. Der Lenker des Zweirads (Günther Schachinger) wurde mit glücklicherweise sehr leichten Verletzungen ins Spital Mistelbach gebracht. Da der am Unfall beteiligte PKW in einem Feld feststeckte wurde das RLF Auersthal per Telefon nachalarmiert. Nach Abschluss der Arbeiten der Gendarmerie konnte das Fahrzeug auf die Straße geschleppt und das Motorrad abtransportiert werden.
Bei den Vorbereitungsarbeiten zum heurigen Wald & Wiesenfest ist ein Fahrzeug bei einem Ausweichmanöver von der Straße abgekommen und in Schräglage in einem Feld steckengeblieben. Das Fahrzeug wurde mit der Seilwinde unseres Rüstlöschfahrzeuges aufgerichtet und zurück auf die Straße befördert. Bis auf einen Reifenschaden ist das Fahrzeug glücklicherweise unbeschädigt. [wMa]
Fast um Punkt 18:00 wurde die Feuerwehr Auersthal von Florian Mistelbach mittels Sirene zu einem Einsatz in Schönkirchen alarmiert. Da das Zeughaus - wie jeden Montag - um diese Zeit besetzt war, rückten die Fahrzeuge RLF und Chemie Auersthal unmittelbar nach der Alarmierung aus. Innerhalb kürzester Zeit gingen dann auch unsere 3 anderen Fahrzeuge mit insgesamt 28 Mann in Einsatz. Beim vorliegenden Schadensfall handelte es sich um stark verunreinigtes Glycerin, dass aus einem Tank auf der Strecke zwischen dem Betriebsgelände der Firma Kisling und dem mehrere Kilometer entfernten Ortsgebiet von Schönkirchen ausgelaufen ist. Die Fahrbahn war in diesem Streckenabschnitt extrem rutschig. Im Ortsgebiet von Schönkirchen ist ein Motorradfahrer durch die ausgelaufene Flüssigkeit ausgerutscht und zu Sturz gekommen. Auch ein KFZ ist auf der extrem glitschigen Straße weggerutscht. Der gesamte verunreinigte Streckenabschnitt musste gesperrt werden. Der Kommandant der Feuerwehr Schönkirchen, der als höchstes anwesendes Mitglied der ortsansässigen Feuerwehr auch die Gesamteinsatzleitung über hatte, alarmierte auf Grund des enormen Ausmaßes der Verunreinigung völlig gerechtfertig den gesamten Unterabschnitt - bestehend aus den Feuerwehren Schönkirchen, Reyersdorf, Prottes und Auersthal. Dies erklärt auch die Sirenenalarmierung in Auersthal die bei einer Alarmierung des Unterabschnitts durchgeführt wird. Zusätzlich war auch noch die OMV-Betriebsfeuerwehr am Einsatz beteiligt. Standort eines Teils der Mannschaft der FF Auersthal war unter anderem das Betriebsgelände der Firma Kisling auf dem sich auch der Anhänger mit dem undichten Behältnis befand, der die Flüssigkeit beim Transport verloren hatte. Ersten Angaben zufolge handelte es sich bei der Flüssigkeit um reines Glycerin. Nach der Analyse durch einen Chemiker der FF Auersthal wurden allerdings Verunreinigungen festgestellt. Glycerin ist wasserlöslich und hätte mit viel Wasser verdünnt und weggespült werden können. Die Verunreinigungen in der Flüssigkeit erforderten allerdings zusätzlich ein spezielles Mittel, dass vor dem Abspülen der Straße aufgebracht werden musste. Insgesamt waren die fünf Feuerwehren über 4h im Einsatz bis der gesperrte Streckenabschnitt zwischen Schönkirchen und Strasshof wieder freigegeben werden konnte. [wMa]
In Höhe der Firmen Lahofer/Wallner übersah ein PKW bei einem Abbiegemanöver ein vorbeifahrendes Motorrad. Der Lenker des 2-Rads konnte nicht mehr rechtzeitig ausweichen, kollidierte mit dem PKW und kam zu Sturz. Ersten Angaben zu Folge, hat sich der Motorradfahrer dabei glücklicherweise verhältnismäßig leicht verletzt. Die Aufgaben der Feuerwehr Auersthal umfassten die Absicherung der Unfallstelle, die Erstversorgung sowie den Abtransport des Unfallfahrzeuges.
Das Rüstlöschfahrzeug der FF Auersthal befand sich gerade auf dem Rückweg von einer Unterabschnittsübung in Schönkirchen, als sich ein Unfall auf der LH12 zwischen Auersthal und Schönkirchen-Reyersdorf ereignete. Ein unbekannter Lenker kam auf die Gegenfahrbahn und zwang ein entgegenkommendes Fahrzeug zu einem Ausweichmanöver. Dabei kam das abgedrängte Fahrzeug ins Schleudern, überschlug sich und blieb auf dem Dach liegen. Die Mannschaft des Rüstlöschfahrzeuges der FF Auersthal die den Unfallhergang verfolgt hatte, sicherte die Unfallstelle umgehend ab und alarmierte über den Notruf die Rettung, die weitere Mannschaft der FF Auersthal sowie die Gendarmerie.
Fast zeitgleich konnte der Fahrer aus dem stark beschädigten Fahrzeug befreit, und bis zum Eintreffen des Notarztes und der Rettung erstversorgt werden. Das Fahrzeug wurde aufgerichtet auf eine Abschleppachse aufgeladen und abtransportiert. Nach der Reinigung der Unfallstelle konnte die LH12 nach der fast einstündigen Sperre wieder freigegeben werden.
Auf diversen Straßen gab es nach einem schweren Gewitter Behinderungen durch Wasser und Schlamm. Betroffen waren vorallem die Raggendorferstraße, die Bahnstraße, die Pratergasse, Mozartstraße Ecke Beethovenstraße sowie die Hauptstraße höhe Anger. Die Feuerwehr Auersthal führte die Reinigung der angegebene Straßenabschnitte durch. Auch das Auffangbecken am Herrenbergweg musste wieder ausgepumpt werden.
Zur Unterstützung der Gendarmerie Matzen wurde die Feuerwehr Auersthal zur Suche einer abgängigen Frau eingesetzt. Ausgangspunkt war der Standort des Fahrzeuges von dem aus die Dame zu Fuß weitermarschiert ist. Sowohl mit Fahrzeugen als auch zu Fuß wurde die Suche in alle Richtungen vorangetrieben. Die Feuerwehr Groß Schweinbarth, die über Funk das Geschehen mitverfolgt hatte, erklärte sich sofort bereit die Suchmannschaften zu verstärken und schickte 2 vollbesetzte Fahrzeuge nach Auersthal. Glücklicherweise konnte die Dame noch vor Einbruch der Dunkelheit gefunden und vom Roten Kreuz Gänserndorf versorgt werden.
Zwischen Groß Schweinbarth und Bad Pirawarth ist in einem alten Wirtschaftsgebäude (Mühle) ein Brand ausgebrochen. In der näheren Umgebung des Brandobjektes befanden sich keine Wasserentnahmestellen. Die zum Einsatzzeitpunkt mit 15 Mann besetzte Feuerwehr Auersthal wurde per Funk um Hilfeleistung gebeten. Angefordert wurde ein Tanklöschfahrzeug zur Gewährleistung der Wasserversorgung. Da vom Brand glücklicherweise nur ein ca. 3x3m großes Nebengebäude betroffen war und der Brand nicht - wie ursprünglich nicht auszuschließen - auf weitere Gebäude übergriff, konnte die Lage rasch unter Kontrolle gebracht werden.
Dienstag Morgen heulten in Auersthal die Sirenen. Grund war ein im Silo des örtlichen Sägewerks ausgebrochener Brand. Die Feuerwehr Auersthal rückte mit 25 Mann und 5 Fahrzeugen aus. Zusätzlich wurde von uns noch die Feuerwehr Groß Schweinbarth zur Unterstützung angefordert, die kurze Zeit nach uns mit 22 Mann, 3 Fahrzeugen sowie einem Atemluftkompressor eintraf. Aus dem Lüftungsrohr an der Spitze des Silos stiegen dunkle Rauchwolken auf, die Metallluken des Silos waren heiß. Für die Löscharbeiten musste eine Luke des Silos geöffnet werden. Um einen Kamineffekt zu verhindern mussten die Löscharbeiten ganz oben begonnen werden.
Zusätzlich im Einsatz war auch die normalerweise für den Grenzschutz eingesetze Wärmebildkamera der Gendarmerie. Diese versorgte die Einsatzleitung mit detaillierten Informationen über den Zustand im Inneren des Silos.
Wir arbeiteten uns von der Spitze des Silos Luke für Luke unter ständigem Löschen der immer wieder entstehenden Flammen nach unten. Bevor die stark beschädigte Tür am Boden des Silos unter äußerster Vorsicht geöffnet werden konnte, wurde der Silo mit Schaum geflutet. Die gesamte Sägespäne konnte unter ständigem Löschen von Glutnestern ausgeräumt werden. Die Einsatztätigkeit erfolgte großteils unter schwerem Atemschutz, wobei sich immer wieder Trupps der FF Auersthal mit Trupps der FF Groß Schweinbarth abwechselten.
(Presse: Kurier vom 2. April 2003 - Seite 10 +++ wax.at +++ Fire-World Online-Magazin +++ feuerwehr.at)
Das Schadstoff-Fahrzeug der FF Auersthal wurde zur Unterstützung bei einem Großeinsatz auf der B7 gerufen. Auf einer Strecke von 20km hat ein tschechischer LKW in großen Mengen gelöstes Eisen(III)chlorid verloren. Der Tankwagen war schwer beschädigt und der Schadstoff musste umgepumpt werden. Zu diesem Zweck forderte der zuständige Schadstoffzug des Bezirkes Mistelbach, auch das Fahrzeug der FF Auersthal (Schadstoffzug, Bezirk Gänserndorf) an, um eine zweite hochbeständige Pumpe zur Verfügung zu haben. Die Spezialpumpe der FF Auersthal wurde im Zuge des weiteren Einsatzes dann verwendet. Die B7 war für mehrere Stunden gesperrt.
(Presse: ORF Niederösterreich, wax.at -- Stoffinformationen: Eisen(III)chlorid, Lösung UN 2582)
Kurz nach Mitternacht wurde die Feuerwehr Auersthal von der Gendarmerie zu einem Schadstoffeinsatz in Strasshof alarmiert. Das Schadstoff-Fahrzeug sowie zwei Begleitfahrzeugen (TLF, KLF) rückten kurz darauf aus. Am Straßenrand sind Quecksilberablagerungen, deren Herkunft bisher ungeklärt ist, entdeckt worden. Nach Absicherung des Gefahrenbereiches sowie Einholung der Stoffinformationen, entschieden unsere Schadstoffexperten mit Schutzstufe 2 unter schwerem Atemschutz vorzugehen. Der Schadstoff wurde aufgefangen und in Spezialbehälter gefüllt. Der verunreinigte Staub und Kies wurde abgetragen. Schlußendlich konnte Quecksilber im Ausmaß von ungefähr einem Liter gesichert werden. Nach drei Stunden rückte die Feuerwehr Auersthal wieder ins Zeughaus ein. Wir danken der Feuerwehr Strasshof für die Fotos, die als ortsansässige Feuerwehr natürlich auch zum Einsatz gerufen wurde.
In der Nacht auf Mittwoch wurde die Feuerwehr Auersthal mittels stiller Alarmierung (Pager) zu einem Verkehrsunfall gerufen. Auf der LH 12 ist in Höhe des Hauptgebäudes der OMV Gasstation ein Fahrzeug von der Straße abgekommen und frontal gegen eine Mauer geprallt. Beim Eintreffen der FF Auersthal wurde der Fahrer bereits vom Roten Kreuz versorgt - er konnte sich glücklicherweise selbst befreien. Nach ersten Absicherungsarbeiten luden wir das schwer beschädigte Fahrzeug auf unsere Abschleppachse auf und transportierten es ab. Nach einer knappen Stunde Einsatztätigkeit rückte die FF Auersthal wieder ins Zeughaus ein.
Das Auffangbecken an der Ecke Herrenbergweg - Bockfließerstraße ist erneut übergegangen. Das Wasser musst abgepumpt werden, um größere Beeinträchtigungen zu vermeiden. Der nächste Kanal befindet sich auf der gegenüberliegenden Straßenseite der Bockfließerstraße. Aus diesem Grund kam es im Ortsgebiet von Auersthal zu kurzen Behinderungen auf dem angegebenen Streckenabschnitt.
Bei scheeglatter Fahrbahn sind in der Nacht zwischen Auersthal und Bockfließ gleich mehrere PKW von der Fahrbahn abgekommen. Mit Hilfe unseres RLFA-2000 konnten wir alle Fahrzeuge befreien und zurück auf die Straße schleppen.
Der Nachbar eines leerstehenden Wohnhauses entdeckte am Silvesternachmittag einen Rohruch. Im ersten Stock dürfte seit einigen Tagen eine Wasserleitung beschädigt gewesen sein. Im Keller stand beim Eintreffen der Feuerwehr Auersthal bereits zentimeterhoch das Wasser. Dieses wurde abgepumpt, der Besitzer verständigt und das Gelände rund um das Gebäude abgesperrt.
Das Auffangbecken beim Herrenbergweg ist übergegangen und musste ausgepumpt werden. Auch der am Vortag bereits überschwemmte Keller stand wieder unter Wasser.
Durch das Tauwetter und die starken Regenfälle musste ein Keller am Wunderberg ausgepumpt werden.
Im Wald zwischen Auersthal und Groß Schweinbart ist eine selbstfahrende Häckselmaschine in Brand geraten. Beim Eintreffen auf dem unwegsamen Gelände stand die Maschine in Vollbrand. Der Löschangriff erfolgte mittels Schaum-Schnellangriffseinrichtung und Hochdruck. Die Feuerwehr Groß Schweinbarth sicherte die Wasserversorgung mit zwei Tanklöschfahrzeugen. Aufgrund eines Schwelbrandes im Hackgutbunker der Häckselmaschine, musste der Behälter aufgeschnitten und unter Einsatz von schwerem Atemschutz ausgeräumt werden. Nach dem Ablöschen der Glutnester wurde die Maschine abgeschleppt.
Am Freitag Morgen wurde die Feuerwehr Auersthal mittels Sirene und Pager zu einem schweren Verkehrsunfall zwischen Auersthal und Bockfließ gerufen. Beim Eintreffen am Einsatzort (Kurve der LH12 zwischen Auersthal und Bockfließ) fanden wir folgende Situation vor: Zwei PKW sind in der Kurve frontal aufeinander geprallt. Eines der beiden Fahrzeuge wurde dabei von der Straße geschleudert. Beide PKW waren sehr schwer beschädigt. Die drei Verletzten wurden bereits durch den Gemeindearzt Dr. Kozlowsky versorgt. Ein Rettungsfahrzeug des Roten Kreuzes befand sich auch bereits am Einsatzort - es wurde später durch einen Notarztwagen und ein weiteres Rettungsfahrzeug unterstützt. Unsere Aufgabe war es zu Beginn die Unfallstelle abzusichern und das Rote Kreuz bei der Versorgung der Verletzten zu unterstützen. In weiterer Folge führten wir die Bergung der Unfallfahrzeuge durch. Nach Reinigung der Straße konnte die LA12 nach der eineinhalbstündigen Sperre wieder freigegeben werden. Presse: Kurier vom 14.12.2002, Seite 10
Am späten Nachmittag wurde die Feuerwehr Auersthal mittels stiller Alarmierung zur Unterstützung der Feuerwehr Groß Schweinbarth zu einem Brandeinsatz gerufen. Im Keller eines Malereibetriebes kam es zum Ausbruch eines Feuers, das durch die ortsansässige Feuerwehr rasch unter Kontrolle gebracht werden konnte. Unsere Aufgabe war es den stark verrauchten Keller mit einem Spezialgerät zu entlüften. Es wurde unter schwerem Atemschutz direkt im Keller in Stellung gebraucht und der Rauch aus dem Keller geblasen.
Ein besonders außergewöhnlich großes Wespennest fand die Feuerwehr Auersthal am Dachboden eines Einfamilienhauses vor (siehe Fotos). Das Nest wurde entfernt.
Am frühen Nachmittag ist erneut ein mit Schotter beladener Sattelschlepper umgekippt, unweit der Stelle wo bereits unlängst ein ähnlicher Unfall passiert ist. Der Sattelschlepper wurde wiederum mit Hilfe der Seilwinden der beide Rüstlöschfahrzeuge von Auersthal und Reyersdorf aufgerichtet. Da es auch zu Beschädigungen an OMV-Anlagen gekommen ist, wurde auch die OMV-Betriebsfeuerwehr angefordert. (wir danken der OMV-Betriebsfeuerwehr für die Fotos)
Ein Wespennest in einem nicht erreichbaren Hohlraum oberhalb der Eingangstüre machte Bewohnern eines Einfamilienhauses in Auersthal zu schaffen. Dieses Nest, sowie ein weiteres in einem anderem Wohnhaus konnte von der Feuerwehr Auersthal entfernt werden.
Ein Wespennest in der Größe von ca. zwei Fußbällen wurde vom Dachboden eines Einfamilienhauses entfernt.
Während sich ein Teil unserer Mannschaft noch immer auf Katastropheneinsatz befand, ereignete sich zwischen Auersthal und Reyersdorf ein LKW-Unfall. Ein mit Kies beladener Sattelschlepper ist in den Straßengraben gekippt. Mithilfe der Seilwinden der beiden Rüst-Lösch-Fahrzeuge der Feuerwehren Auersthal und Reyersdorf wurde der LKW wieder aufgerichtet und die Fahrbahn freigemacht.
Neuerlich Katastropheneinsatz für die Feuerwehr Auersthal im Rahmen des Katastrophenhilfsdienstes des Bezirks Gänserndorf - diesmal in Gottsdorf bei Ybbs/Donau. Die Aufgaben waren diesmal das Reinigen der B3 von Donauschlamm sowie das Beseitigen von Schlamm aus Häusern und Hauseinfahrten.
Durch die starken Regenfälle der letzten Tage war das Auffangbecken an der Ecke Herrenbergweg/Bockfließerstraße überfüllt. Um eine Überschwemmung der Straße zu verhindern pumpte die Feuerwehr Auersthal das Wasser ab.
Heute Nacht rückten erneut 2 Fahrzeuge der Feuerwehr Auersthal zum Katastropheneinsatz in die Hochwassergebiete aus. Vier Züge des Katastrophenhilsfsdienstes sammelten sich in Stockerau und warteten auf weitere Befehle. Aufgrund der angespannten Lage und den weiterhin starken Regenfällen war ein Vordringen in die Krisengebiete zur Zeit nicht möglich.
Um ein Problemloses abfließen der Wassermassen der enormen Regenfälle gewährleisten zu können mussten einige mit Schlamm verlegte Kanäle freigemacht werden.
Nach den schweren Regenfällen ist der Keller eines Rohbaus mit Wasser vollgelaufen. Die Feuerwehr Auersthal pumpte das Regenwasser ab.
Die Feuerwehr Auersthal wurde am 11.08.02 um 03:30 im Rahmen der 4. Katastrophenhilfsbereitschaft (KHD) des Bezirkes Gänserndorf zum Hochwassereinsatz im Waldviertel gerufen.
Die Feuerwehr Auersthal setzte sich mit 12 Mann und 2 Fahrzeugen (Tank 1000, Gefährliche Stoffe Fahrzeug) nach Deutsch Wagram in Bewegung, wo eine kurze Lagebesprechung durch den Zugskommandanten des 4 KHD-Zugs vorgenommen wurde.
Danach fuhr der 4 KHD-Zug nach Rohrendorf.
Die Feuerwehr Auersthal hatte folgende Aufgaben zu bewältigen:
· Auspumpen eines überschwemmten Feldes
· Wasser von einer überfluteten Straße wegpumpen
Die Feuerwehr Auersthal musste mit 4 Mann und dem Gefährlichen Stoffe Fahrzeug Wasser aus einem Feld (ca. 600m lang, 50m breit, 1,5m tief) abpumpen. Es bestand die Gefahr, dass diese Wassermassen in die umliegenden Häuser und Keller fließen könnten.
Zum Abpumpen des Wassers wurde das 20kVA Notstromaggregat des Gefährlichen Stoffe Fahrzeuges und 2 Unterwasserpumpen benötigt.
Die Feuerwehr Auersthal hatte auch noch die Aufgabe, das Wasser auf einer völlig überschwemmten Straße abzupumpen.
Mit dieser Aufgabe waren 8 Mann mit dem Tank 1000 beschäftigt.
Zum Abpumpen des Wasser auf der Straße wurde die Einbaupumpe des Tank 1000 und 4 Saugschläuche verwendet. Zum Abtransport des Wasser wurde auch noch 300m lange Schlauchleitung verlegt.
Die Feuerwehr Auersthal rückte um 22:30 wieder ins Feuerwehrhaus ein.
Die Feuerwehr Auersthal wurde am 09.08.02 um 03:00 Uhr im Rahmen der 4. Katastrophenhilfsbereitschaft (KHD) des Bezirkes Gänserndorf zum Hochwassereinsatz in Zwettl gerufen.
Nach einer kurzen Einsatzbesprechung in Deutsch Wagram, verlegte die 4 KHD in den Einsatzraum.
Die Feuerwehr Auersthal war mit 4 Mann und dem Gefährliche Stoffe Fahrzeug vor Ort und hatte folgende Aufgaben zu bewältigen:
·Leerpumpen von Kanälen und Kellern
·Absaugen von Altöl und Heizöl aus den Kanälen
·Ölsperren vor den Kanaleinläufen zu errichten
·Aufräumungsarbeiten, z.B. zerschneiden umgefallener Bäume, etc.
Die Feuerwehr Auersthal rückte um 22:30 Uhr wieder ins Feuerwehrhaus ein.
Am späten Nachmittag heulten in Auersthal die Sirenen. Über die Feuerwehr-Pager war folgende Meldung zu hören: "Gendarmerie Gänserndorf mit einem Brandeinsatz für die FF-Auersthal: Küchenbrand auf Hauptstraße 153 in Auersthal". Beim Eintreffen am Einsatzort fanden wir keinen Brand, sondern nur einen verwunderten Hausbesitzer vor. Laut Auskunft der Gendarmerie hat eine sehr aufgeregte Frau angerufen und den vermeindlichen Brand gemeldet. Nach mehreren Kontrollfahrten im Ortsgebiet rückte die FF-Auersthal wieder in das Zeughaus ein.
Gleich zu mehreren Einsätzen wurde die Feuerwehr Auersthal nach einem schweren Gewitter Dienstag Nachmittag gerufen. Zahlreiche Keller standen unter Wasser sowie mehrere Straßenabschnitte waren überflutet. Inmitten der Pump- und Aufräumarbeiten wurde uns ein brennender Strommast auf der Hochstraße gemeldet. Der blitzende, rauchende Mast war schon von der Ortsmitte aus zu sehen. Nach großräumigen Absperrmaßnahmen und Verständigung der OMV konnten die Arbeiten im Ortsgebiet fortgesetzt werden. Die Aufräumarbeiten dauerten bis in den Abend hinein an.
Auf einer unübersichtlichen Stelle der Landstraße zwischen Auersthal und Groß Schweinbarth ist ein Kleinbus mit einem Pkw zusammengestoßen. Die Feuerwehr Auersthal hat die Straße gesperrt und die Bergung des Pkws durchgeführt. Der Kleinbus wurde von der Feuerwehr Groß Schweinbarth geborgen.
Samstag Abend wurde die Feuerwehr Auersthal mittels stiller Alarmierung zu einen Einsatz im Kreuzungsbereich Gr. Schweinbarterstraße - Ecke Sportring gerufen. Situation bei der Ankunft: zwei Verletzte, die durch den Gemeindearzt versorgt wurden, sowie zwei beschädigte Fahrzeuge. Eines der Fahrzeuge verlor Öl. Die Unfallstelle wurde abgesichert, die Fahrzeuge aus dem Gefahrenbereich gebracht, sowie die Ölspur beseitigt. Die Verletzten wurden mit der Rettung ins Spital gebracht.
Aufgrund eines Wasserrohrbruches ist ein Weinkeller am Rosenhügel mit Wasser vollgelaufen. Die Feuerwehr Auersthal pumpte den Keller mittels Unterwasserpumpe aus.
Donnerstag morgen, um 4:41 wurde die Auersthaler Feuerwehr mittels Sirene zu einem Brandeinsatz alarmiert. Ein Wohnhaus auf der Gänserndorferstraße in Schönkirchen stand in Flammen. Die Feuerwehr Auersthal stellte 2 Atemschutztrupps für den Innenangriff. Das Feuer konnte rasch unter Kontrolle gebracht werden. Nähere Informationen siehe Homepage der Feuerwehr Schönkichen.
Wegen eines Lecks in einer Versorgungsleitung wurde ein Keller bei der Wasserflutanlage in Schönkirchen mit ca. 10.000l Salzsäure überflutet. Der Keller wurde von der OMV-Betriebsfeuerwehr mit einer Säurepumpe ausgepumpt.. Nach ca. 7000l trat am Gerät ein defekt auf. Die Freiwillige Feuerwehr Auersthal wurde daher für die weiteren Umpumparbeiten am 15.02.2002 um 22:30 angefordert. Die Schlauchquetschpumpe des GFS-Fahrzeuges wurde in Stellung gebracht, und die OMV-Betriebsfeuerwehr unterwiesen. Die weiteren Umpump- und Reinigungsarbeiten wurden dann durch die BTF durchgeführt.
Ein PKW ist von der Straße abgekommen und steckengeblieben Die Feuerwehr Auersthal konnte die Fahrbereitschaft des PKW konnte rasch wiederherstellen und die Verkehrswege freimachen.
In der Nähe des Betonwerks Lahofer ist Samstag Abend auf eisglatter Fahrbahn, ein von Auersthal kommender Kleinbus von der Straße abgekommen, gekippt und auf dem Dach liegengeblieben. Die Insassen konnten sich selbstständig befreien. Zur Bergung des verunfallten Fahrzeuges wurde die Seilwinde des RLFA-2000 verwendet. Um das Fahrzeug so sanft wie nur möglich aufzurichten wurden zusätzlich mit Pressluft gefüllte Hebekissen positioniert. Die Luftpolster brachten das Fahrzeug sanft zu Boden. Nach Reinigung der Verkehrswege wurde das verunfallte Fahrzeug nach Auersthal geschleppt.
Die Florianimesse 2005 fand auch heuer wieder auf der Wiese hinter dem Feuerwehrhaus statt. Nach Begrüßung der zahlreich erschienenen Gäste durch Feuerwehrkommandant HBI Peter Würrer zelebrierte unser Feuerwehrkurat Diakon Alex Thaller die Florianimesse. Der Gottesdienst wurde musikalisch von Auersthaler Musikverein umrahmt. Im Anschluss fand vor versammeltem Publikum die Angelobung unserer beiden jüngsten Feuerwehrmänner PFM Andreas Geissler sowie PFM Maximilian Wanderer statt. Der Festakt fand mit dem anschließenden Frühschoppen einen gemütlichen Ausklang.
Gemeinsame Gesamtübung mit unserer Nachbarfeuerwehr Groß Schweinbarth. Angenommen wurde ein Brand im NÖ Museum für Volkskultur in Groß Schweinbarth. Im Zuge von Bauarbeiten bricht in einem Elektroverteiler ein Brand aus, der sich in dem historischen Gebäude rasch ausbreitet. Die Feuerwehren Groß Schweinbarth und Auersthal werden lt. Alarmplan als erstes verständigt. Beim Eintreffen der alarmierten Kräfte steht der Dachboden des rechten Musemstraktes in Vollbrand, das Gebäude selbst ist stark verraucht. Es werden mehrere Personen vermisst. Nach erfolgreicher Menschenrettung unter Einsatz von schwerem Atemschutz und Bergung der wertvollsten Kunstgegenstände konnte der Brand unter Kontrolle gebracht werden.
Zusätzlich zu den laufenden Informationen hier auf www.feuerwehr-auersthal.at informiert die Freiwillige Feuerwehr Auersthal einmal im Jahr die Ortsbewohner von Auersthal über die Aktivitäten im abgelaufenen Jahr. Der Tätigkeitsbericht 2004 wird den Auersthaler Ortsbewohnern in den nächsten Tagen in gedruckter Form zugestellt. Sie können den Bericht aber auch hier herunterladen:
Zur Gefahrenerkennung bei Schadstoffeinsätzen stehen der Feuerwehr Auersthal seit kurzem zwei neue Mehrgasmessgeräte vom Typ "AUER Solaris 3" zur Verfügung. Die sehr handlichen und anwenderfreundlichen Gasmessgeräte wurden uns vom Landesfeuerwehrkommando übergeben. Sie sind mit je vier unterschiedlichen Sensoren ausgestattet: einer zur Feststellung von explosiven Konzentrationen (Ex, Kalibrierung-Pentan), einer zur Detektion von Sauerstoffmangel (O2), einer zur Feststellung von Kohlenmonoxid (CO) und einem vierten Sensor für Schwefelwasserstoff (H2S, Sauergas).
Im Rahmen der jährlichen Fortbildungsveranstaltung für alle NÖ Schadstoffdienstsachbearbeiter und –stützpunktfeuerwehren
die am 29.01.2005 in der Feuerwehrzentrale St. Pölten stattgefunden hat, wurde unser Schadstoff-Zugskommandant
Raimund Taibl eingeladen die im Laufe des vergangenen Jahres gesammtelten
Erkenntnisse des Schadstoffzugs Bezirk Gänserndorf zum Thema Schadstoffeinsätze
am Wasser zu präsentieren. Das umfangreiche Präsentationsmaterial kann hier
heruntergeladen werden.
Der bereits vor einiger Zeit an dieser Stelle vorgestellte Praxisversuch:
| Fotoreportage: Erkenntnisse des Praxisversuchs (1MB, für MS Powerpoint 2002 oder höher) | |
| Fotoreportage: Erkenntnisse des Praxisversuchs (4,6MB, für MS Powerpoint 95 oder höher) |
| Schadstoff-Viertelsübung: Zusammenarbeit von Schadstoffeinheiten und Wasserdienst |
Ein voller Auersthaler Gemeindesaal, ausgelassene Stimmung und kaum ein freier Platz auf der Tanzfläche - das war der Ball der Freiwilligen Feuerwehr Auersthal 2005!
Am 08. Dezember 2004 stellten sich 3 Gruppen der Freiwilligen Feuerwehr Auersthal der Leistungsprüfung "Technische Hilfeleistung" in der Stufe Bronze. Jede Gruppe besteht aus 10 Teilnehmern und wird von einem vom Bezirksfeuerwehrkommando entsandten Bewerterteam - unter Aufsicht des Bezirkskommandenten BR Heinz Schwabl - beurteilt. Jeder einzelne Teilnehmer muss über die Beladung der Einsatzfahrzeuge genau bescheid wissen und dann gemeinsam mit seiner Gruppe alle bei einem Verkehrsunfall notwendigen Maßnahmen (Unfall- und Einsatzstelle absichern, Brandschutz und Beleuchtung aufbauen, Menschenrettung mit Schere und Spreizer) möglichst fehlerfrei in einem vorgegeben Zeitrahmen setzen. Die einzelnen Aufgaben innerhalb der Gruppe sind dabei fix verteilt und müssen eingehalten werden.
Die Vorbereitungen zu dieser Prüfung haben mehrere Wochen in Anspruch genommen. Zahlreiche Übungen innerhalb jeder Gruppe, lernen und wiederholen der Fahrzeugbeladung und ein eigener 16-stündiger Erste Hilfe Kurs standen in den letzten Wochen auf der Tagesordnung.
Alle 3 angetretenen Gruppen haben beim ersten Antritt alle Aufgaben entsprechend der Vorgaben erfüllt und die Leistungsprüfung somit bestanden.
Zweck dieser sehr wertvollen Leistungsprüfung ist es zum einen, ein gewissens Niveau an Fachwissen über Erste Hilfe und die technischen Geräte zu erlangen. Weiters wird das Ziel verfolgt, die Bewegungsabläufe und Handgriffe während eines Verkehrsunfalls zu automatisieren und so im Ernstfall lebensrettende Maßnahmen wesentlich sicherer, effizienter und dadurch in weitere Folge auch rascher setzen zu können.
In letzter Zeit haben sich in die freigewordenen Räumlichkeiten am Betriebsgelände der OMV Erdgas in Auersthal mehrere Betriebe angesiedelt, so auch die Druckerei „Riedl-Brentano“ mit zahlreichen Groß-Druckmaschinen und allen notwendigen Betriebsmitteln – darunter auch große Mengen an Papier. Es liegt Nahe, dass eine Beübung dieses Objektes sehr in unserem Interesse ist, um etwaige Herausforderungen wie etwa die Sicherstellung der Wasserversorgung zu erproben und so bei einem Ernstfall effizienter Arbeiten zu können.
Angenommen wurde der Brand einer Druckmaschine - verursacht durch einen technischen Defekt - im Erdgeschoss des Betriebs. Ein Mitarbeiter der Druckerei wird beim Versuch den Brand zu löschen von den Flammen eingeschlossen. Eine weitere vermisste Person wird in den Kellerräumlichkeiten vermutet.
Da bei Brandeinsätzen in Auersthal und Groß-Schweinbarth die jeweils andere Feuerwehr automatisch mitalarmiert wird, war es wichtig diese aufwendige Übung gemeinsam durchzuführen. Die Feuerwehr Auersthal hat nach einer ersten Lageerkundung durch den Einsatzleiter Kommandant HBI Peter Würrer umgehend die Menschenrettung aus dem Gebäude eingeleitet. Die kurz darauf eintreffenden Kräfte der Feuerwehr Groß Schweinbarth stellten die Wasserversorgung aus einem ca. 500m entfernten Löschteich am OMV Gelände sicher, um dann in weiterer Folge die Kräfte aus Auersthal mit Atemschutztrupps für den Innenangriff und später auch beim Außenangriff zu Unterstützen.
Die Übung hat unter anderem gezeigt, dass die Menschenrettung aus den Kellerräumlichkeiten ohne Trage oder sonstigen Hilfsmitteln nur sehr schwer zu bewältigen ist und eine zweite unabhängige Schlauchleitung zur Wasserversorgung errichtet werden sollte.
Wir danken allen beteiligten für die Ermöglichung dieser für uns sehr wichtigen Übung.
Bei der wöchentlich am Samstag Mittag durchgeführten Sirenenprobe durch die Alarmzentrale Florian Mistelbach wurde am 16. Oktober 2004 versehentlich das falsche Sirenensignal ausgelöst. Anstelle der üblichen Sirenenprobe (15 Sekunden Dauerton) war das Programm "Zivilschutz - Alarm" (1 Minute auf- und abschwellender Heulton) zu hören. Es handelte sich dabei um ein versehen und es bestand keine Gefahr für die Bevölkerung. Üblicherweise bedeutet dieses Signal: "Gefahr! Schützende Räumlichkeiten aufsuchen, über Radio oder Fernsehen (ORF) durchgegebene Verhaltensmaßnahmen befolgen."
Für die Durchführung der Schadstoffviertelsübung 2004 (Schadstoffeinsatz durch ein havariertes Schiff auf der March) waren wir bisher nicht erprobten Gegebenheiten konfrontiert. Zum Übersetzen der Einsatzmannschaft und –geräte wird der Wasserdienst mit seinen Wasserfahrzeugen benötigt. Die Wasserdienstvorschriften schreiben allerdings das Tragen von Rettungswesten ab einer Wassertiefe von 1m und einer Strömungsgeschwindigkeit von 3,5 m/sec vor. Beim Landesfeuerwehrkommando und bei der Landesfeuerwehrschule gibt es wenig Erfahrungen wie hier bei angelegter Schadstoff-Schutzausrüstung vorzugehen ist. Aus diesem Grund hat das SSZ-KDO mit Kameraden der FF Auersthal und der FF Gänserndorf in einem Schotterteich einen Praxisversuch gestartet. Das Landesfeuerwehrkommando hat um eine genaue Berichterstattung über die Ergebnisse gebeten, damit die Erkenntnisse weiterbehandelt werden können. Eine mit zahlreichen Fotos illustrierte Auswertung der Erkenntnisse steht jetzt zur Verfügung. Sie können die Publikation hier herunterladen:
Der Probealarm dient einerseits zur Überprüfung
der technischen Einrichtungen des Warn- und Alarmsystems, andererseits soll
die Bevölkerung mit diesen Signalen vertraut gemacht werden: Zwischen 12.00
und 13.00 Uhr werden nach dem Signal Sirenenprobe die drei Zivilschutzsignale
Warnung, Alarm und Entwarnung in ganz Österreich
ausgestrahlt werden.
Österreich verfügt über ein gut ausgebautes Warn- und Alarmsystem,
das vom Bundesministerium für Inneres gemeinsam mit den Ämtern der
Landesregierungen betrieben wird. Damit hat Österreich als eines von wenigen
Ländern eine flächen- deckende Sirenenwarnung.
Die Signale können derzeit über mehr als 7.800 Feuerwehrsirenen abgestrahlt
werden. Die Auslösung der Signale kann je nach Gefahrensituation zentral
von der Bundeswarnzentrale im Bundesministerium für Inneres, von den Landeswarnzentralen
der einzelnen Bundesländer oder den Bezirkswarnzentralen erfolgen.
Auch heuer fand wieder die jährliche Sauergas Großübung der OMV statt. Zahlreiche Feuerwehren entlang der Sauergasleitung erproben laut Alarmplan gemeinsam mit der OMV Betriebsfeuerwehr unter Aufsicht zahlreicher Beobachter den Ernstfall.
Angenommen wurde ein Zwischenfall in der Gasstation in Aderklaa bei dem es zum Austritt von Sauergas (H2S) und einen Brand kommt. Zwei Mitarbeiter der OMV werden verletzt, einer davon wird von den Flammen eingeschlossen.
Sauergas ist ab einer Konzentration von 500ppm in der Luft tödlich. Aus diesem Grund sind umfangreiche Absperrmaßnamen und äußerste Vorsicht beim Austritt von Sauergas notwendig. Diese Umstände erfordern eine sehr große Zahl an Einsatzkräften, deren Koordination nicht einfach ist und daher geübt werden muss.
An der Übung waren über 10 Freiwillige Feuerwehren, die Betriebsfeuerwehr der OMV sowie das Rote Kreuz und die Gendarmerie beteiligt. Die Feuerwehr Auersthal stellte mehrere Atemschutztrupps und verstärkte die Einsatzleitung. Unsere Aufgabe war es unter anderem unter schwerem Atemschutz bei der Brandbekämpfung und beim Retten der Verletzen zu Helfen.
Am Sonntag, dem 05. September fand der 28. Auersthaler Waldwandertag und das Auersthaler Feuerwehrfest bei sehr freundlichem Wetter statt. Viele viele Besucher absolvierten die Waldwanderstrecke und nutzten das anschließenende gemütliche Beisammensein beim Feuerwehrfest.
Die ÖBB lud die FF Hohenau/M. zu einer Schadstoff-Alarmübung am Bahnhof Hohenau/March ein. Ziel war die Überprüfung der Zusammenarbeit von ÖBB Personal mit den vorgesehenen Einsatzkräften.
Laut Alarmplan der FF Hohenau/March war für ein solches Ereignis die Schadstoffeinsatz-Alarmstufe 3 (FF Hohenau/M., BTF Agrana Hohenau/M., FF Ringelsdorf, FF Niederabsdorf, FF Dobermannsdorf) und der Schadstoffzug des Bezirkes Gänserndorf (FF Auersthal, FF Marchegg, FF Gänserndorf, FF Schönfeld) auszulösen. Zur Unterstützung der Schadstoffeinheiten wurde die Schadstoffgruppe des Bezirk Mistelbach und eine SAN-Gruppe des Bezirkes Gänserndorf alarmiert. Die medizinische Betreuung wurde durch Einheiten des Roten Kreuzes sichergestellt.
Ein Reisezug kollidiert im Bahnhof Hohenau/March mit einem mit Styren beladenen Kesselwaggon. Bei der Kollision wurden 5 Personen verletzt und aus dem leckgeschlagenen Kesselwaggon tritt der Schadstoff aus.
STYREN (UN Nummer: 2055, Gefahrennummer: 39) ist ein entzündbarer flüssiger Stoff, ist gesundheitsgefährlich, reizt die Augen, Atemwege und die Haut. Der Stoff ist schwerer als Luft und kann bei erhöhten Umgebungstemperaturen mit Luft explosive Gemische bilden.Zündgefahr besteht auch durch Entladung von statischer Elektrizität. (weitere Informationen zum Stoff)
Die Einsatzleitung der Feuerwehren oblag dem Kommandanten der FF Hohenau/M. OBI Grössl. Die Schadstoffeinheiten wurden durch den Schadstoffzugskommandanten OBM Taibl Raimund von der FF Gänserndorf geführt.
Um 20:45 Uhr wurde der Alarm durch den Bahnhofsvorstand ausgelöst.
Die FF Hohenau/M führte die Erkundung durch, barg die Beförderungspapiere,
traf Absperrmaßnahmen, installierte den Lotsendienst, rettete die verletzten Personen und übergaben diese dem Roten Kreuz.
Die alarmierten Nachbarfeuerwehren setzten Brandschutzmaßnahmen, verhinderten die Ausbreitung von entzündbaren Gasschwaden, unterstützten die Ortsfeuerwehr bei der Menschenrettung und leuchteten den Übungsort aus.
Um 21:30 trafen die Schadstoffeinheiten am Bahnhof Hohenau/M. ein.
Diese legten die Wirkzone und den inneren Absperrbereich fest und kennzeichneten diese Bereiche.
Mit der Wärmebildkamera des Abschnittes Gänserndorf wurde der noch vorhandene Flüssigkeitsstand im Kesselwaggon festgestellt.
Weiters wurde das Leck provisorisch abgedichtet, der ausgetretene Schadstoff mit einer Plane aufgefangen und aus dieser mit einer Fasspumpe wieder in den Kesselwaggon gepumpt, bis zur Installierung von leistungsfähigen Umfüllbehältern.
Die Tätigkeiten in der Wirkzone wurden mit Schutzstufe II und bei Kontaktgefahr mit der Flüssigkeit unter Schutzstufe III durchgeführt.
Die Dekontamination wurde mit Wasser und einem fettlöslichem Reinigungsmittel durchgeführt.
Die Feuerwehr Auersthal war mit 3 Fahrzeugen für den Schadstoffzug im Übungseinsatz. Neben der Unterstützung der Gesamteinsatzleitung sowie der Schadstoff-Zugsführung waren unsere wesentlichsten Aufgaben die Durchführung der Umfangreichen Absperrmaßnahmen, Mitarbeit beim Abdichten des Kesselwagon unter Schutzstufe 3 sowie die Vorbereitung aller notwendigen Erdungsmaßnahmen. Weiter war es unsere Aufgabe während der Anfahrt die Daten zum Schadstoff zusammenzutragen sowie die Beständigkeit der wichtigen Gerätschaften und Ausrüstungsgegenständen des gesamten Schadstoffzugs gegen Styren zu eruieren.
Um 22:45 waren alle erforderlichen Maßnahmen gesetzt und die Übung wurde beendet. Im Anschluss fand die Versorgung der Übungseinheiten im Feuerwehrhaus Hohenau/M. statt. Die Schadstoffeinheiten waren mit 45 Mann, 13 Einsatzfahrzeugen und einem Atemluftkompressor im Einsatz. Aus der Sicht des Schadstoffzugs zeigte die Übung vorallem, dass Beengtheit am Bahnhofsgelände zu großen Zeitverlusten führt. Während dieser sehr anspruchsvollen Übung blieb leider kaum Zeit zum Fotographieren.
(Text: Raimund Taibl für den Schadstoffzug des Bezirks Gänserndorf, ergänzt von Wolfgang Matzner für die Feuerwehr Auersthal)
Neun Atemschutzträger unserer Feuerwehr hatten vergangenen Sonntag die Möglichkeit in Wolkersdorf unter realen Bedingungen verschiedene Innenangriffe in einem Brandsimulator (Firetrainer) zu üben. Der Firetrainer ist ein LKW-Anhänger in dem verschieden Brände unter großer Hitzeeinwirkung zw. 150°C und 400°C simuliert werden können. Gesteuert werden die gasbetriebenden Brandherde unter Aufsicht, damit jederzeit der Vorgang, für die Sicherheit unserer Kameraden, abgebrochen werden kann.
Es galt 4 Brandstellen zu bekämpfen. Begonnen wurde mit einem Treppenbrand, der durch einen Einstieg über das Dach des LKW´s gelöscht wurde. Danach ging es im finsteren und vernebeltem Firetrainer die Treppen hinunter um einen Werkstättenbrand, mit brennenden Gasflaschen zu löschen. Nachdem die Löscharbeiten erledigt waren mussten die Atemschutztrupps fachmännisch eine Brandschutztüre öffnen und bekämpften einen Wohnzimmerbrand, der in Form eines brennenden Sessels simuliert wurde. In diesem Abschnitt wurde auch ein Flash-Over simuliert. Die letzte Station war eine Küche, in der ein Fritter in Vollbrand stand. Nach ca. 15 Minuten war die realitätsnahe und körperlich sehr anstrengende Übung für die aus je 3 Mann bestehende Trupps zu Ende.
Feierliche Eröffnung des Feuerwehrhauszubaus am 25.7.2004 mit großen Anteil der Bevölkerung und vor allem die vielen Ehrengäste. Um 8:30 begann der feierliche Rahmen mit einem Feldgottesdienst der von unseren Diakon und Feuerwehrkuraten Alex Thaller zelebriert wurde. Anschließend begrüßte KDT HBI Peter Würrer alle Anwesenden vor allem viele Ehrengäste. Unter Ihnen: Nationalsratsabgeordneter Dr. Werner Fasslabend, Bezirkshauptmann Dr. Karl Gruber, Diakon und FK Alex Thaller, BGM Ferdinand Fürhacker, Bezkdt. OBR Heinz Schwabl, Gruppeninsp. Erich Brenner und viele mehr.
Der Kommandant betonte in seiner Rede die erforderlichen Räumlichkeiten die beim Zubau hergestellt wurden und bedankte sich bei allen die maßgeblich am Gelingen des Objektes beteiligt waren. Vor allem bei der Gemeinde für die finanzielle Unterstützng, bei der Bevölkerung für die rege Teilnahme an unseren Veranstaltungen, bei unseren Frauen für die Mithilfe und vor allem bei unseren Kameraden die zusätzlich zu Einsätzen und Übungen und Veranstaltungen in den letzten 2 ½ Jahren noch ca 3000 Arbeitsstunden für den Bau aufgebracht haben.
Bürgermeister Ferdinand Fürhacker appeliert in seiner Rede an das Land Niederösterreich. Die Freiwillige Feuerwehr Auersthal ist seit vielen Jahren Stützpunktfeuerwehr für Schadstoffeinsätze im Bezirk Gänserdorf. Das vom Land Niederösterreich zur Verfügung gestellte Spezialfahrzeug für Schadstoffeinsätze (eines der ersten Niederösterreichs) ist allerdings mittlerweile in die Jahre gekommen und muß in nächster Zeit ersetzt werden. Bürgermeister Ferdinand Fürhacker ersucht daher das Land Niederösterreich über eine Nachfolgeregelung nachzudenken. Im Rahmen der Bauarbeiten wurde das Feuerwehrhaus mit zusätzlichen Garagen, Lagerräumlichkeiten und Spezialwerkstätten weiter für die Schadstofftätigkeiten optimiert. Die ständige, sehr intensiv betriebene Weiterbildung und die enge Kooperation mit anderen Feuerwehren aus dem Bezirk und den Nachbarbezirken zeigt das Auersthal auf diesem Sektor sehr aktiv und interessiert ist und daher um eine Nachfolgelösung sehr bemüht ist.
Bezirkskommandant OBR Schwabl betont in seiner Rede, dass die Freiwilligen Feuerwehren Körperschaften öffentlichen Rechts und keine Vereine sind, da es hier häufig zu Verwechslungen kommt. Weiters gab er in Ergänzung zum Apell des Bürgermeisters bekannt, dass die FF Auersthal kürzlich bei einer Erhebung der ersten Schadstoffahrzeuge die vom Land den Bezirken zur Verfügung gestellt wurden - für Instandhaltung, Ausbildung und Wartung an die 1 Stelle gereiht wurde.
BH HR Dr. Karl Gruber sowie NA Dr. Werner Fasslabend erwähnten noch einmal die Notwendigkeiten der Freiwilligen Feuerwehren und sprachen der Gemeinde und der FF Auersthal Lob und Dankesworte aus.
Die beiden ortsansässigen Geldinstitute - Weinviertler Volksbank und die Raiffeisenbank Auersthal spendeten der Freiwilligen Feuerwehr gemeinsam einen leistungsstarken Druckbelüfter. Das ca. 2500 € teuere Gerät wurde an die Florianijünger im Rahmen des Festaktes überreicht. Mit dem Druckbelüfter, der ab sofort bei jedem Brandeinsatz mit dabei sein wird können gefährliche und behindernde Brandgase aus Gebäuden verdrängt werden.Weiters ist eine ansehnliche Geldspende von der Allianz Elemantar Versicherung und von unseren Direktor Johann Zetner sen. eingelangt.
Im Anschluß fand die Segnung und Besichtigung des Feuerwehrhauses statt. Für die Musikalische Umrahmung sorgte der Musikverein Auersthal.
Im Rahmen der Aus- und Weiterbildung fand am 1. und 12. Juli die Einschulung auf dem neu erworbenen medizinischen Notfallrucksack statt. Neben einer Vielzahl an Verbandsmaterialien beinhaltet dieser Rucksack auch eine Augenspühlflasche, ein Blutdruckmessgerät und einen Beatmungsbeutel. Da der Beatmungsbeutel – genauso wie das Blutdruckmessgerät – laut österreichischem Medizinproduktegesetz erst nach einer fachgerechten Einschulung von Laien verwendet werden darf, wurde dies unter der Leitung von OFM Christian Legler (Notfallsanitäter) und Frau Ulrike Legler (Lehrbeauftragte für Erste-Hilfe, RK Gänserndorf) an diesen beiden Abenden durchgeführt. Insgesamt 40 Kameraden nahmen an den Schulungsabenden teil und übten den Notfallcheck mit anschließender Reanimation unter Verwendung unseres neuen Beatmungsbeutels. Um die Fähigkeiten in lebensrettenden Sofortmaßnahmen noch weiter zu vertiefen und zu üben wird es in den Wintermonaten wieder einen Erste-Hilfe-Kurs geben.
Bei den NÖ Landesfeuerwehrleistungsbewerben in St. Pölten haben die drei Auersthaler Jungfeuerwehrmänner Günter Helmer, Thomas Holleitner und Lukas Marchart die Feuerwehrleistungsabzeichen in Bronze und Silber zum ersten Mal errungen. Auersthal war bei dem riesigen Spektaktel bei dem über 900 Bewerbsgruppen (mit je 9 Mann) sich den Bewerben um das Leistungsabzeichen in Silber und Bronze stellten durch 2 Bewerbsgruppen vertreten, die mit einem zweiten und einem dritten Platz in der Abschnittswertung wieder eine sehr gute Leistung zeigten. Im Gesamtergebnis war die Bewerbsgruppe Auersthal 1 in beiden Bewerben trotz zwei nicht optimal gelungenen Durchgängen im Verhältnis zur Gesamtzahl der Gruppen mit jeweils einem Platz unter den ersten 100 im vorderen Feld zu finden.
Abschnittsfeuerwehrleistungsbewerbe des Abschnitts Gänserndorf in der Bezirkshauptstadt Gänserndorf am 26. Juni 2004. Beim Bewerb in Bronze (fixe Aufstellung) fiel die "Kampfmannschaft" Auersthal 1 aufgrund einiger unglücklicher Fehlerpunkte leider zurück. Erfreulicherweise gelang jedoch der zweiten Auersthaler Formation Auersthal 2 (mit den Auersthaler Nachwuchswettkämpfern) ein ausgezeichneter Wettkampf. Diese konnte so einen Pokal in Bronze für Auersthal sichern. Beim Bewerb in Silber (Aufstellung wird gelost) hat sich dann bei der jungen Gruppe der "Fehlerteufel" eingeschlichen. Dafür konnte Auersthal 1 mit einem fehlerfreien Löschangriff den riesigen Pokal für den zweiten Platz in Silber (Abschnitt ohne Alterspunkte) nach Auersthal holen. Damit sind die Wehren aus Kollnbrunn und Auersthal die einzigen mit zwei Spitzenplätzen in der Abschnittswertung. Ein ausgezeichneter Erfolg auf dem teilweise extrem streng bewerteten Bewerb bei dem kaum eine Wehr ohne Fehlerpunkte davon kam. Wir danken den zahlreichen Auersthalern die nach Gänserndorf gekommen sind, um unsere Bewerbsgruppen anzufeuern. Wir hoffen ihr seid im nächsten Jahr auch wieder dabei!
Bei den Abschnittswettkämpfen des Feuerwehrabschnitts Zistersdorf in Niederabsdorf erreichte die Wettkampfgruppe Auersthal 1 mit einer Angriffszeit von 42,9 Sekunden und 0 Fehlerpunkten den ausgezeichneten zweiten Gesamtrang beim Bewerb in Bronze (fixe Aufstellung). Beim Bewerb in Silber (Aufstellung wird gelost) hat sich, leider ein Fehler eingeschlichen - trotzdem reichte es noch zum fünften Platz. Das erste Mal für heuer ist zu diesem Bewerb auch die Bewerbsgruppe Auersthal 2 - eine Kombination aus dem Auersthaler Nachwuchs, dem kompletten Feuerwehrkommando und einigen alten "Wettkampf-Veteranen" angetreten und zeigte eine sehr solide Leistung. Kommenden Samstag (26.06.) bei den Abschnittsbewerben unserer Feuerwehrabschnitts (Gänserndorf) in Gänserndorf werden wir versuchen unsere zwei ersten Plätze in Bronze und Silber vom Vorjahr zu verteidigen.
Am 12. Juni 2004 gaben sich unser KDTSTV Wolfgang Aichinger und Maria Krautschneider in der Auersthaler Pfarrkirche ihr Jawort. Die Trauung wurde von unserem Feuerwehrkurat Diakon Alex Thaller vorgenommen. Bei den vielen Gratulanten durften natürlich die Kameraden der FF Auersthal auch nicht fehlen. Mit einem unter Druck gehaltenen B-Schlauch in Form einer Spirale warteten sie nach dem Gottesdienst vor der Kirche auf das Brautpaar um als Erste zu gratulieren. Im Namen der FF Auersthal wünschen wir dem Brautpaar alles Liebe und Gute sowie eine glückliche und kinderreiche Zukunft.
Im Rahmen des Jugendtages des Sportvereins am Auersthaler Sportplatz fand auch heuer wieder das schon zur Tradition gewordene Fußballspiel der Mannschaften der Auersthaler Hobbyfußballer ("Montagspartie") gegen die Freiwillige Feuerwehr Auersthal statt. Den Zusehern bot sich ein spannender und ausgeglichener Kampf um den von Sportvereinsobmann Oswald Gunsam zur Verfügung gestellten Wanderpokal. Die reguläre Spielzeit endet mit einem Endstand von 1:1. Im Elfmeter-Schießen unterlag die Mannschaft der Feuerwehr trotz einiger glanzvoller Paraden von Torhüter Martin Kappel schlussendlich knapp. Wir freuen uns schon auf die Neuauflage des Spiels im Jahr 2005 und werden versuchen den Pokal beim nächsten Mal zur Feuerwehr zu holen.
Das Kommando des Schadstoffzugs Bezirk Gänserndorf bestehend aus ZKDT Raimund Taibl (FF Gänserndorf), ZKDTSTV Ing. Josef Reithofer (FF Auersthal) sowie ZKDTSTV Reinhold Schwab (FF Marchegg) trafen in Poysdorf (Bezirk Mistelbach) mit der kürzlich neu entstandenen DEKO-Gruppe zusammen um die Weichen für zukünftige Zusammenarbeit zu stellen. Eines der neuen Wechselladerfahrzeuge mit DEKO-Container ("Umweltschutz-Dekontamination") vom NÖ Landesfeuerwehrverband (siehe Bilder) wurde in Poysdorf stationiert. Nach einem Erfahrungsaustausch zeigten die Poysdorfer den Schadstoffexperten aus dem Nachbarbezirk die umfassende Beladung des Containers. Bei einer kleinen praktischen Übung wurde dann das in Stellung bringen eines Deko Zeltes demonstriert. Zugskommandant Taibl lobte des sehr kameradschaftliche und kooperative Klima. Als nächste Schritte wurden eine DEKO-Übung in Poysdorf, eine DEKO-Übung im Bezirk Gänserndorf sowie die Einbindung der Poysdorfer in die Schadstoffgesamtübung am 11.09.2004 vereinbart.
Wir freuen uns über den erneut großen Besucheransturm trotz der doch noch sehr bescheidenen Temperaturen. Anbei gibt's jede Menge Fotos, viel Spaß beim durchklicken! Wir sind natürlich stets um Verbesserungen bemüht, daher würde uns euer Feedback per mail sehr helfen! Solltet ihr Anregungen, Ideen oder Verbesserungsvorschläge für nächstes Jahr haben, bitte an uns weiterleiten.
Am 21. u 22.05.2004 wurde in der Feuerwehrschule in Tulln für ca. 200 Kameraden die Prüfung für das Leistungsabzeichen in Gold (Feuerwehrmatura) abgenommen. Auch von unserer Feuerwehr trat FM Matzner Wolfgang zu dieser schwierigen Prüfung an und hat diese bestanden. Das KDO der FF Auersthal gratuliert ihm auf diesem Wege sehr herzlich.
Die Bewerber mussten in folgenden 8 Disziplinen ihr Können schriftlich, mündlich und auch praktisch unter Beweis stellen:
Ausbildung in der Feuerwehr
Berechnen - Ermitteln - Entscheiden
Brandschutzpläne
Formulieren und Geben von Befehlen
Fragen aus dem Feuerwehrwesen
Führungsverfahren
Praktische Einsatztätigkeiten
Verhalten vor der Gruppe
Dank der hervorragenden Ausbildung auf Bezirksebene durch ein Ausbildnerteam (dem auch unser Bewerter LM Markus Weinhofer angehört) unter der Koordination von EBI Otto Müllner von der FF Stillfried/Grub erreichten alle 9 Bewerber des Bezirks Gänserndorf das Bewerbsziel und bekamen das begehrte Abzeichen vom NÖ Landesfeuerwehrkommandanten LBD Wilfried Weisgerber verliehen:
Auersthal: FM Wolfgang Matzner
Deutsch Wagram: LM Thomas Kudu
Eichhorn: LM Roland Andre & HLM Hermann Pfarr
Engelhartstetten: V Ing. Markus Aberham
Niederabsdorf: OFM Jürgen Sieghart & LM Josef Strasser
Stripfing: LM Dipl. Ing. Edwin Brandhuber & LM Jürgen Schuller
Am Montag, den 10.5. 2004, fand um 19 Uhr im FF-Haus Auersthal eine Schulung über Erdgasbetriebene Fahrzeuge statt. Schulungsvortragende waren Hr. Franz Marschler von der OMV AG sowie ABI Engelbert Brei von der BTF OMV. Eingeladen war der UA Auersthal (bestehend aus den Feuerwehren: Auersthal, Prottes, Reyersdorf und Schönkirchen) sowie die FF Groß-Schweinbarth. Es waren insgesamt 58 Mitglieder anwesend. Die Schulung umfasste die Themen: Wie wird ein Erdgasbetriebenes Fahrzeug angetrieben sowie Ausstattung und Sicherheitsmaßnahmen von derzeit bestehenden Tankstellen. Da schon sehr viele Erdgasbetriebene Fahrzeuge im Umlauf sind war es sehr wichtig, in Erfahrung zu bringen, welche Gefahren bei Unfällen von diesen auftreten können.
Am Sonntag dem 2. Mai 2004 fand die diesjährige Florianimesse, gestaltet von unserem Feuerwehrkuraten Alex Thaller in der Auersthaler Pfarrkirche statt.
Im Anschluss an die Messe wurden unsere drei Jungfeuerwehrmänner PFM Günther Helmer, PFM Thomas Holleitner und PFM Lukas Marchart durch unseren Kommandanten HBI Peter Würrer feierlich angelobt.
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>>Predigt und Fürbitten der Florianimesse zum Herunterladen<< |
Der Schadstoffzug Bezirk Gänserndorf traf sich am 03. Mai im Gänserndorfer Feuerwehrhaus mit der Schadstoffgruppe Bezirk Mistelbach zu einem Erfahrungsaustausch. Ziel war es die Unterschiede in der Beladung und Ausführung und vor allem in der Handhabung der einzelnen Geräte der Schadstoff-Fahrzeuge der neuen Generation (unter anderem in Mistelbach stationiert) im Vergleich mit den Fahrzeugen der alten Generation (in Auersthal und Marchegg stationiert) herauszuarbeiten. Zu diesem Zweck standen die Fahrzeuge aus Mistelbach und Auersthal zum Vergleichen bei der Fortbildung bereit. Gravierende Unterschiede gibt es beispielsweise bei den Steckersystemen der Stromversorgung, wobei jedoch - wie sich zeigte - ausreichend Übergangselemente vorhanden sind, mit denen die Systeme beider Fahrzeuge problemlos kombiniert werden können. Zum Abschluss der Fortbildung und zur Vertiefung bauten Mitglieder des Gänserndorfer Schadstoffzuges mit den Mistelbacher Geräten eine Pumpenlinie zum Umpumpen brennbarer Flüssigkeiten auf. Dabei zeigte sich, dass auch die Handhabung der Geräte neuerer Bauart sehr gut funktioniert womit das Ausbildungsziel zur Zufriedenheit von Schadstoffzugskommandent Raimund Taibl erreicht wurde.
Die Freiwillige Feuerwehr Auersthal möchte Sie mit diesem Informationsblatt über die Aktivitäten im abgelaufenen Jahr informieren. Gleichzeitig wollen wir Ihnen auch eine Vorschau auf die Vorhaben der Feuerwehr für das Jahr 2004 geben. Der Tätigkeitsbericht 2003 wird den Auersthaler Ortsbewohnern in den nächsten Tagen in gedruckter Form zugestellt. Sie können den Bericht aber auch hier herunterladen:
Am Montag, dem 08. März 2004 fand am Gelände der Firma Lahofer in Auersthal eine Gesamtübung statt.
Übungsannahme:
"Ein tonnenschweres Kranfahrzeug ist in der Großgarage des Firmenfuhrparks in Brand geraten. Eine Person hat den Brand bemerkt und versucht, das Fahrzeug aus der Halle zu befördern. Der Versuch war jedoch erfolglos. Die Person bleibt bewusstlos in der Halle zurück. Der Brand droht sich auf die weiteren in der Halle abgestellten Kranfahrzeuge und Sattelschlepper auszubreiten. Die Feuerwehr Auersthal wird alarmiert."
Unter Einsatz von schwerem Atemschutz führte die Mannschaft das ersten, eingetroffenen Fahrzeuges umgehend die Menschenrettung durch. Der Schwerpunkt der Tätigkeit der nachfolgenden Kräfte lag primär beim Schutz der angrenzenden Gebäude (weitere Garagen, Zimmerei) vor einer Ausbreitung des Brandes. Nach erfolgreicher Menschenrettung ging es an die Brandbekämpfung mit Mittelschaum. Weiters wurden die gefährdeten Fahrzeuge aus der Garage gebracht. Besonderer Wert wurde auf den Einsatz einer Einsatzleitstelle zur Entlastung des Einsatzleiters gelegt.
Dank gilt der Firma Lahofer für die Bereitstellung des Übungsobjekts sowie EHBM Karl Berthold für die Betreuung vor Ort. Die Übung wurde von LM Makus Weinhofer sowie HBI Peter Würrer ausgearbeitet.
Von den 68 Einsätzen, die im vergangenen Jahr geleistet wurden, waren die Florianijünger zu 9 Brandeinsätzen, 42 technischen Einsätzen, 15 Brandsicherheitswachen und zu 2 Schadstoffeinsätzen gerufen worden. Bei der Jahreshauptversammlung begrüßte Kommandant HBI Peter Würrer den Bürgermeister Ferdinand Fürhacker, Feuerwehrkurat Alex Thaler, Bezirksfeuerwehrkommandant OBR Heinz Schwabl, Abschnittskommandant BR Helmut Klement sowie den Vizebürgermeister Felix Sommer mit Gemeinderäten. Es waren 44 Mitglieder der FF Auersthal anwesend. Stolz berichtete der KDT in seinem Tätigkeitsbericht auch über die hervorragenden Erfolge der Wettkampfgruppe und den Zubau, der im Juli feierlich eröffnet wird. Im Rahmen der Versammlung erhielt EABI Josef Reithofer sen., der heuer in die Reserve (65 Jahre) überstellt wird, eine Urkunde vom BEZKDT. OBR Schwabl und vom KDO der FF Auersthal als Dank und Anerkennung für seine langjährigen Dienste im Bezirk und in der FF Auersthal. In einer ausführlichen Rede erzählte EABI Reithofer über seinen erfolgreichen Werdegang in der Feuerwehr und wurde im Anschluss von seinen Kameraden mit „standing Ovations“ gebührend gefeiert. Weitere Kameraden konnten sich noch über eine Ehrung im vergangenen Jahr freuen: Reithofer Gerhard erhielt das Verdienstabzeichen 3. Klasse, Berthold Karl das Verdienstabzeichen 2. Klasse und Machart Christian absolvierte das FLA in Gold.
Ein Frontalzusammenstoß eines PKW mit einem Bagger war die Annahme einer technischen Einsatzübung der Freiwilligen Feuerwehr Auersthal. Die Einsatzkräfte fanden beim Eintreffen den stark beschädigten, mit der Baggerschaufel verkeilten, PKW mit einer eingeklemmten Person vor. Um den verletzten Lenker befreien zu können, musste zuerst die schwere Schaufel, die auf das Dach und die Motorhaube des PKW drückte entfernt werden. Der Bagger wurde mit Winden angehoben um das darunter eingeklemmte Fahrzeug freizubekommen. Erst im Anschluss konnte der Verletzte mit den hydraulischen Rettungsgeräten befreit werden. Dazu musste das Dach des Fahrzeuges abgeschnitten und die Lenksäule angehoben werden.
Wir freuen uns bekannt geben zu können, dass unsere Webseite ab sofort unter der offiziellen URL "www.feuerwehr-auersthal.at" erreichbar ist. Der bisherige Gratishost hat ohne Vorwarnung mit Werbeeinschaltungen begonnen, die besonders bei älteren Webbrowsern zu erheblichen Beeinträchtigungen geführt haben. Wir möchten uns für die durch diese Werbungen verursachten Unannehmlichkeiten entschuldigen. Wir haben sofort reagiert, die Seite temporär auf einen privaten Host verlegt und die Domainregistrierung beantragt. Da das Domainregistrierungsverfahren jetzt abgeschlossen ist, konnten wir auf unseren endgültigen Speicherplatz "www.feuerwehr-auersthal.at" übersiedeln. Dieser Umzug bringt neben vielen anderen Vorteilen vor allem im Umgang mit E-Mails Erleichterungen mit sich. So sind wir ab sofort unter der E-Mail Adresse info@feuerwehr-auersthal.at erreichbar. Diese Mailbox wird in der Regel mindestens einmal pro Tag abgerufen. Die Mails an diese Adresse werden umgehend von uns bearbeitet und an den jeweils Zuständigen weitergeleitet.
Nach dem vielen positiven Feedback vom letzten Ball, fand unser Feuerwehrball zum zweiten Mal im Auersthaler Gemeindesaal statt. Auch heuer gab es wieder Neuerungen, so sorgten diesmal die "Red Devils" für Unterhaltung. Überzeugen sie sich von der guten Stimmung, zu erahnen beim Betrachten unserer Schnappschüsse. Die Freiwillige Feuerwehr Auersthal bedankt sich bei den zahlreichen Besuchen sowie den vielen Helfern für die gelungene Ballnacht. Ein Blick auf unsere Fotosammlung oder ein Download unseres Kurzvideos lohnt sich bestimmt!
Aus gegebenem Anlass ersuchen wir nochmal ausdrücklichst keine heiße Asche am großen Gemeindekomposthaufen am Wagenklafterspitz abzulagern! Alleine in den Weihnachtsfeiertagen Tagen musste die Feuerwehr Auersthal drei Mal zu Brandeinsätzen zum Komposthaufen ausrücken. So brannte der Komposthaufen durch wiederrechtlich abgelagerte Asche am 24.12., am 25.12. sowie am 28.12.2003. Wir appelieren an die Vernunft - die durch die Brände verursachte ständige Geruchsbelästigung ist den Anrainern nicht zumutbar!
Zu keiner Zeit im Jahr gibt es so viele Zimmerbrände wie zur Weihnachtszeit. Bitte unterschätzen Sie nicht die Gefahr durch Christbäume und Adventkränze. Im Bereich "Tipps & Infos" haben wir nützliche Informationen zum Thema zusammengetragen, ein kurzer Blick darauf kann sicher nicht schaden...
Zu einer Mitgliederversammlung der besonderen Art wurden am 24. 11. 2003 die Feuerwehrkameraden eingeladen. Es galt diesmal nicht nur künftige Termine und bevorstehende Arbeiten zu besprechen, sondern einmal auch zu feiern. Anlass war der 65. Geburtstag von EHBM Karl Berthold.
Das Geburtstagskind wurde vom Kommando (alt und neu) mit dem Feuerwehrauto von zu Hause abgeholt und zum Feuerwehrhaus gebracht, wo sich bereits ca. 40 Kameraden versammelt hatten
Kommandant Peter Würrer bedankte sich bei ihm für seine mehr als 35-jährige Tätigkeit als aktives Mitglied, insbesondere in seiner Funktion als Fahrzeugmeister und bis zuletzt für seine Mitarbeit im Vorstand. Egal um welche Arbeit es sich handelte, Karl nahm sich immer Zeit und war zur Stelle wenn wir ihn brauchten, ganz besonders in den letzten beiden Jahren, als mit dem Zubau zum Feuerwehrhaus begonnen wurde. Als Zeichen der Anerkennung für seinen unermüdlichen Einsatz wurde ihm eine Ehrenurkunde überreicht.
Als weitere Gratulanten stellten sich Bezirkskommandant OBR Schwabl und Abschnittskommandant BR Klement ein. Für seine langjährige hervorragende Mitarbeit bei den Feuerwehrleistungsbewerben als Bewerter auf Bezirks- und Landesebene wurde ihm gedankt. Er erhielt das Verdienstabzeichen 2. Klasse des NÖLFV
Anschließend lud die FF zu einer kleinen Geburtstagsfeier, wo mit einem Glas Sekt auf das Geburtstagskind angestoßen wurde.
Nach wie vor wird sehr eifrig von verschieden Firmen und vor allem auch von unseren Mitgliedern am Zubau zu unserem Feuerwehrhaus gearbeitet. Mittlerweile wurden sämtliche Fliesen verlegt und ein Großteil der neuen Räumlichkeiten ausgemalt. In der Vorwoche konnte auch die Heizung im neuen Gebäudeteil fertig gestellt und in Betrieb genommen werden. Weiters wurden auch die Sanitäreinrichtungen wie zum Beispiel Waschbecken, Duschen und WC-Anlagen angebracht. Hier einige aktuelle Fotos:
Übungsannahme war ein Brand in einer Fertigungshalle für Schwimmbecken-Überdachungen bei der Fa. Wallner Kurt Kunstoffverarbeitungs G.m.b.H. in Auersthal. Zwei Arbeiter waren im Gebäude eingeschlossen. Die zahlreichen Kunststoffteile sowie die Chemikalien in den Hallen erfordern äußerste Vorsicht. Die Übung wurde vom Kommandanten unserer Nachbarfeuerwehr Groß Schweinbarth beobachtet. Nach erfolgreicher Menschenrettung galt der Schutz der umliegenden Gebäude und Fertigungshallen sowie die Verhinderung der weiteren Brandausbreitung als oberstes Ziel. Es zeigte sich, dass die unmittelbar beim Werksgelände gelegenen Hydranten mehrere Löschfahrzeuge nicht ausreichend mit Wasser versorgen können. Am Betriebsgelände sind allerdings mehrere Schwimmbecken ausgestellt, die permanent mit Wasser gefüllt sind und im Erstfall zur Wasserversorgung herangezogen werden können. Das Wasser in den Becken ist ausreichend um die Zeit bis zur Versorgung durch weiter entfernt gelegene Wasserentnahmestellen zu überbrücken.
Wie jedes Jahr fand eine gemeinsame Übung der Schadstoff-Einheiten
der Bezirke Gänserndorf und Mistelbach statt. Der komplette Schadstoffzug
des Bezirks Gänserndorf bestehend aus den beiden Schadstofffahrzeugstützpunkten
Auersthal und Marchegg, den Deko-Gruppen Groß Schweinbarth und Schönfeld,
sowie den Ablösegruppen aus Gänserndorf sowie Hohenau, setze sich
mit 12 Fahrzeugen und über 40 Mann zu einem Tankwagenunfall nach Mistelbach
in Bewegung. Das Schadensszenario war ein verunfalltes Straßentankfahrzeug,
aus welchem eine giftige, ätzende und entzündbare Flüssigkeit
austrat. Der Schadstoff gefährdete die Bevölkerung und einen Trinkwasserbrunnen.
Die FF Mistelbach setzte an der Einsatzstelle die Erstmaßnahmen nach
der GAMS-Regel. In Folge wurde sie dabei von der Schadstoffgruppe Mistelbach
unterstützt.
Die Aufgaben des Schadstoffzuges Gänserndorf waren die zusätzliche
Besetzung der Führungspositionen, das Abstellen von Personal für
Tätigkeiten unter Schutzstufe III, Brandschutzmaßnahmen unter Schutzstufe
II und die Befüllung der Atemluftflaschen. Am verunfallten Straßentankfahrzeug
wurden provisorische Abdichtungen durchgeführt. Der Schadstoff wurde
mittels Planen aufgefangen und in bereitstehende Gerüstbehälter
und ein Ersatztankfahrzeug umgepumpt.
Die Aufgaben wurden sehr gut gelöst. Defizite gab es bei der Kommunikation
mit den Trupps unter Schutzstufe III und dem Handling von fremden Einsatzgeräten.
Schadstoffzugskommandant OBM Raimund Taibl war mit der großen Teilnehmeranzahl
und der Leistung seiner Kameraden sehr zufrieden. (Quelle: Teile aus dem offizieller
Bericht des Schadstoffzugs der Feuerwehren des Bezirks Gänserndorf von
Raimund Taibl)
Während einer Impfstoffproduktionskampagne kam es
in der thermischen Desinfektionsanlage der Firma Baxter AG (vormals Immuno AG)
in Orth an der Donau zu einem Schadensfall. Der Zubringerkanal zum Sammeltank
der thermischen Desinfektionsanlage ist geplatzt. Durch diesen Vorfall ist es
zum Austritt von kontaminierten Abwässern sowie einer massiven Aerosolbildung
gekommen. Der gesamte infektiöse Bereich musste begast und auf Undichtheiten
überprüft werden, um jedes Risiko für Menschen und Umwelt ausschließen
zu können. Mehrere Arbeiter sind durch den Zwischenfall zu Schaden gekommen
und mussten aus den betroffenen Bereichen gerettet werden.
Die firmeneigene Sicherheitsgruppe sowie die Freiwillige
Feuerwehr Orth waren als erste Einsatzkräfte vor Ort und forderten -
zusätzlich zum Setzen von Erstmaßnahmen - umgehend Verstärkung
an. Zum Einsatz beordert wurden 7 weitere umliegende Freiwillige Feuerwehren,
Rettungskräfte (Rotes Kreuz, Sameriter Bund, ÖAMTC Notarzthubschrauber)
sowie der Schadstoffzug der Feuerwehren des Bezirks Gänserndorf. Der
Schadstoffzug vertreten durch die Feuerwehren Auersthal, Gänserndorf,
Groß-Schweinbarth und Marchegg rückte unter der Leitung von Schadstoff-Zugskommandanten
OBM Raimund Taibl mit den beiden Gefährliche Stoffe Fahrzeugen sowie
5 Begleitfahrzeugen zum Einsatz aus.
Nach einer kurzen Lageinformation durch den Einsatzleiter veranlasste der Zugskommandant
des Schadstoffzuges die Errichtung der Schadstoffeinsatz-Infrastruktur mit Deko-Platz.
Zeitgleich rüsteten sich ein Rettungstrupp sowie ein Ablösetrupp bestehend
aus jeweils 3 Mann mit schweren, gasdichten Kontaminationsschutzanzügen
(Schutzstufe 3) zur Durchführung der Menschenrettung aus den kontaminierten
Gebäudebereichen aus. Der Führungsstab des Schadstoffzuges holte in
der Zwischenzeit von Fachleuten der Fa. Baxter Informationen über die vorliegende
Gefahr ein. Erst nachdem eine Gefährdung für den eingesetzten Rettungstrupp
ausgeschlossen werden konnte und alle notwendigen Kontaminationsmaßnamen
abgeklärt waren, konnte der Trupp über eine Schleuse in den kontaminierten
Bereich vordringen. In einem Tankraum fand der Rettungstrupp einen Bediensteten
der Fa. Baxter in einem Schutzanzug bewegungslos auf dem Boden liegend vor.
Der Mann wurde vom Rettungstrupp aus dem Gebäude gebracht. Erst nachdem
die Durchführung der umfangreichen Kontaminationsmaßnahmen abgeschlossen
war konnte der Verletzte den Rettungskräften übergeben werden. Ein
zweiter eingesetzter Trupp rettete dann einen zweiten Verletzten aus dem kontaminierten
Bereich. Alle weiteren Verletzten befanden sich in nicht verunreinigten Bereichen
und wurden von den anwesenden Feuerwehren gerettet.
Die sehr realistische Übung ermöglichte es dem Schadstoffzug erstmals
das Firmengelände sowie die möglichen Gefahrenpotentiale bei der Firma
Baxter AG kennenzulernen. Verbesserungspotentiale gibt es - wie die Übung
zeigte - bei der Kommunikation mit den Rettungsorganisationen. Dank gilt vor
allem der Freiwilligen Feuerwehr Orth sowie der Firma Baxter für die Ausarbeitung
dieser unglaublich realitätsnahen Übung. (offizieller Bericht des
Schadstoffzugs der Feuerwehren des Bezirks Gänserndorf von wMa)
Direkt im Anschluss an den Brandeinsatz am Kinderspielplatz (siehe Bereich "Einsätze"), fand am 18. September 2003 kurz nach 18:00 die alljährliche Großübung der OMV (Sauergasübung) statt. Annahme war ein Brand sowie Austritt von Sauergas am Gelände der OMV Station Aderklaa. Mehrer Arbeiter der OMV-Station galten als vermisst. Sauergas ist ab einer Konzentration von 500ppm in der Luft tödlich. (500 ppm = 500 Parts Per Million - 500 Teile Sauergas auf eine Million Teile Luft). Aus diesem Grund sind umfangreiche Absperrmaßnamen und äußerste Vorsicht beim Austritt von Sauergas notwendig. Es wurde versucht ein sehr realitätsnahes Szenario nachzubilden. Die Feuerwehren wurden per Pager der Reihe nach alarmiert und auch das Rote Kreuz sowie die Gendarmerie waren mit zahlreichen Fahrzeugen an der Übung beteiligt. Insgesamt wurden über 12 Feuerwehren der Erdgasregion zum Einsatzort in Aderklaa beordert. Die Feuerwehr Auersthal stellte mehrere Atemschutztrupps. Unsere Aufgabe war es unter anderem unter schwerem Atemschutz Gasmessungen an verschiedenen Punkten des OMV-Areals durchzuführen und die Einsatzleitung mit den Messergebnissen zu versorgen. [Fotos: OMV AG]
So wie jedes Jahr zur Weinlesezeit fand auch heuer wieder eine Atemschutzübung in der Auersthaler Kellergasse statt. Ziel dieser jährlich wiederkehrenden Übung ist es, jedem einzelnen für den sogenannten umluftunabhängigen, schweren Atemschutz ausgebildeten Feuerwehrmann die Möglichkeit zu bieten, mit dem Gerät zu arbeiten und so die Handhabung zu perfektionieren. Zu Übungsbeginn wiederholte unser Atemschutzwart und Ausarbeiter der Übung Gerhard Reithofer im Zeughaus die wesentlichen Schritte zur Inbetriebnahme eine Atemschutzgeräts, die jeder Atemschutzträger auch in extremen Stresssituationen beherrschen muss. Übungsobjekt war der Weinkeller unseres Kameraden Reinhard Hager. Der Keller wurde mit Kunstnebel geflutet um die Orientierung im Gewölbe zu erschweren. Der Reihe nach machten sich Trupps bestehend aus jeweils drei Feuerwehrmännern auf die Suche nach im Keller versteckten Objekten. Diese mussten an die Oberfläche gebracht werden. Anwesend war auch die FF Groß Schweinbarth, die mit ihrem mobilen Atemschutzkompressor die Wiederbefüllung der Pressluftflaschen vornahm. Nach einer kurzen Übungsbesprechung gab es für alle einen kleinen Imbiss im Feuerwehrhaus.
Trotz des leicht regnerischen Wetters nutzten viele die Möglichkeit und wanderten durch den Wald. Unterwegs gabs wie jedes Jahr an zwei Stationen die Möglichkeit zur Stärkung. Beim anschließenden Feuerwehrfest im Zeughaus der FF Auersthal gabs ein reiches Angebot an warmen und kalten Speisen. Als Attraktion war die Drehleiter der Feuerwehr Gänserndorf zu Gast, von der aus die Besucher einen wunderschönen Ausblick über Auersthal erleben konnten. Auch das riesige Zeiselbärbrot durfte nicht fehlen.
Die Installateursarbeiten konnten mittlerweile abgeschlossen werden. Sämtliche Wasser-, Heizungs-, Arbeitsluft-, Belüftungs und Abflussrohre sind im Zubau verlegt und an die Leitungen im Altbau angebunden. Auch die Elektroinstallation ist fertig vorbereitet. Sämtliche Kabel und Drähte sind in beiden Etagen des Gebäudes eingezogen, wie die nachfolgenden Bilder zeigen. Zur Zeit wird der Estrich aufgetragen.
Die vierte Gruppe der Feuerwehr Auersthal übte den richtigen und gezielten Einsatz von Feuerlöschern. Zum Einsatz kamen die verschiedensten Feuerlöschertypen die von einer Firma ausgeschieden und uns zur Verfügung gestellt worden sind. Jeder Feuerwehrmann konnte das Verhalten von Nass-, Pulver- und Kohlendioxidlöschern im Zusammenhang mit den verschiednen Brandklassen erproben. Dazu wurden verschiedenste Entstehungsbrände von festen und auch von flüssigen Stoffen simuliert.
Am Sonntag, den 20. Juli 2003 fand ein Ausflug der Feuerwehr Auersthal statt. Dieser galt als ein kleines Dankeschön an die zahlreichen Helfer bei unseren Veranstaltungen. Vormittags stand die Besichtigung der Holztriftanlage Göstling an der Ybbs auf dem Programm. Nach einem gemütlichen Mittagessen in Lunz am See konnte der Nachmittag frei gestaltet werden. Von wandern über baden bis hin zur Bootfahrt am Lunzer-See standen alle Möglichkeiten offen. Der Tag fand mit einem Heurigenbesuch in Auersthal einen gemütlichen Ausklang.
Am Freitag, den 04. Juli 2003 wurden die Innenputzarbeiten im Zubau unserer Zeughauses abgeschlossen. Zur Zeit wird an der Fertigstellung der Installateurarbeiten sowie der Elektrik gearbeitet. Hier einige Impressionen:
Samstag, 24. Mai 2003, Schönfeld/Abschnitt Marchegg
Silber 4. Platz (hinter Eichhorn 1, Niederabsdorf 2 und Eichhorn 2 - Eichhorn
belegte mehrere 1. Plätze bei den NÖ-Landesleistungsbewerben 2003)
Donnerstag, 29. Mai 2003, Wolkersdorf
Bronze 2. Platz, Silber 1. Platz
Samstag, 31. Mai 2003, Groß Schweinbarth/Abschnitt Gänserndorf
Bronze Abschnitt 1. Platz (Angriffszeit 42,5 Sekunden, neuer Auersthaler
Rekord, Wanderpokal in Bronze zum dritten Mal und somit endgültig
an Auersthal)
Silber Abschnitt 1. Platz (neuer Wanderpokal in Silber zum ersten
Mal - der letzte Wanderpokal ging im Vorjahr fix an Auersthal)
Samstag, 14. Juni 2003, Probsdorf
Bronze 3. Platz (Angriffszeit 43,7 Sekunden, geschlagen von den "Profis"
aus Eichhorn)
Dank gilt vor allem dem Trainer der Wettkampfgruppe, Erwin
Österreicher, ohne dessen Arbeit diese Erfolge nicht möglich gewesen
wären.
Am 31. Mai 2003 hat unsere Open Air Disco
"Zeiselbärclubbing" stattgefunden. Der erneut enorme Besucheransturm,
sowie die gute Stimmung der Gäste machte die Veranstaltung zu einem vollen
Erfolg wie unsere zahlreichen Fotos zeigen...
Für "Sound & Light" sorgte wie schon
im vorhahr Jahr das "MACH-System".
Wir freuen uns schon jetzt auf des Open Air 2004!
Am Montag, den 26.05. übte der erste Halbzug des Schadstoffzuges
Bezirk Gänserndorf ein Einsatzszenario in Gänserndorf. Annahme war
ein infolge eines Zusammenstoßes undichter Tankwagenanhänger gefüllt
mit Acrylsäure. Zum ersten Halbzug gehören die Feuerwehr Groß
Schweinbarth als Dekogruppe, die Feuerwehr Gänserndorf als Ablösegruppe
sowie die Feuerwehr Auersthal als Gruppenstützpunkt mit dem Schadstofffahrzeug.
Besonderer Wert wurde auf die Einrichtung eines klar strukturierten, mehrköpfigen
Schadstoff-Führungsstabs gelegt, der den Zugskommandanten des Schadstoffzuges
während des Einsatzes entlasten soll. Die FF Auersthal wurde im Rahmen
einer fünftägigen Schulungsreihe durch den Schadstoff-ZKdtStv FT-B
Josef Reithofer jun. auf diese neuartige Führungsstruktur und deren Funktionen
vorbereitet.
Besonderer Dank gilt der Feuerwehr Gänserndorf, die
zusätzlich zur Funktion im Schadstoffzug auch die Rolle der Ortsfeuerwehr
und die Übungsausarbeitung übernommen hatte.
Am Sonntag, dem 4. Mai 2003 fand heuer erstmals eine Florianifeier beim Feuerwehrhaus statt. Zu Beginn der Feier stand ein Feldgottesdienst am Feuerwehrplatz auf dem Programm. Im Anschluss daran erfolgte die Angelobung unserer neuen Mitglieder (Feuerwehrkurat Alex Thaller, PFM Thomas Hinerth). Beim anschliessenden Frühschoppen sorgte der Musikverein Auersthal für Unterhaltung.
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>>Fotos von der Florianifeier 2002<< |
Unser Feuerwehrball fand heuer erstmals im Gemeindesaal statt, der bis zum letzten Platz mit Ballgästen gefüllt war. Bis in die frühen Morgenstunden schwangen die Besucher das Tanzbein und genossen die gute Stimmung. Vielen Dank an alle Helfer, Spender und vor allem auch an die zahlreichen Besucher, die diesen großartigen Neubeginn ermöglicht haben!
Am 13. Dezember vergangenen Jahres ereignete sich zwischen
Auersthal und Bockfließ ein Verkehrsunfall, bei dem Anna und Helmut Dichtl
schwer verletzt wurden. Der Feuerwehrmann Martin Kappel, der als erster am Einsatzort
war, leistete sofort Erste Hilfe und alarmierte anschließend die FF Auersthal,
die die Absicherung der Unfallstelle und die Bergung der Fahrzeuge durchführte.
(zum Einsatzbericht)
Am 4. März 2003 bedankte sich Familie Dichtl persönlich bei der FF
Auersthal. Das Kommando und Martin Kappel nahmen die Dankesworte und eine Geldspende
entgegen und freuten sich, dass die beiden bereits wieder auf dem Weg der Besserung
sind.
Am Donnerstag, den 28. November 2002 fand eine technische Übung beim Bauhof der Gemeinde Auersthal statt. Die Übung war in Form eines Stationsbetriebes organisiert. Die Schwerpunkte dabei waren das Arbeiten mit den hydraulischen Rettungsgeräten, das Abschleppen von verunfallten PKWs sowie das Arbeiten mit Leitern. Die Fotos zeigen einige Impressionen der Station "hydraulische Rettungsgeräte".
Am Mittwoch, den 13. November 2002 fand Vormittags eine Einsatzübung in der Auersthaler Volks- und Hauptschule statt. Ziel der Übung war es vor allem die Schüler mit den neuen Fluchtwegen (Fluchtstiege) vertraut zu machen und die Zusammenarbeit mit der Feuerwehr zu optimieren. Annahme war ein Brand im Inneren des Schulgebäudes.
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>>Fotos und Chronologie des Übungseinsatzes<< |
Eine Woche vor dieser Übung führte die Feuerwehr Auersthal eine Brandschutzschulung für das Lehrpersonal der Volks- und Hauptschule durch. Geübt wurde vor allem der richtige Umgang mit Feuerlöschern. Am selben Tag besichtigten auch Schüler unser Feuerwehrhaus.
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>>Fotos von der Schulung und der Besichtigung<< |
Wegen extremen Platzmangel (Garagen, Werkstatt etc.) hab wir uns entschlossen,
einen Zubau bei der Gemeinde zu beantragen. Unser Vorschlag für den notwendigen
Umbau wurde vom Gemeinderat einstimmig angenommen.
Wir haben mit dem Zubau versucht, künftige Herausforderungen, welche auf
die Feuerwehr sowohl aus einsatztechnischer als auch aus gesellschaftlicher
Sicht zukommen, abzudecken
Die notwendigen Räumlichkeiten für die Reinigung der Einsatzgeräte
und Einsatzbekleidungen wurde ebenso berücksichtig, wie die Unterbringung
für eine zukünftig mögliche Feuerwehrjugend sowie für Feuerwehrfrauen.
Ein großer Lagerraum für diverse Geräte, die zur Zeit sowohl
am Gemeindebauhof, als auch in privaten Lagerräumen untergebracht sind,
ist ebenso eingeplant.
Mit dem Gemeinderat wurde eine Teilung der Baukosten vereinbart, wobei die
anfallenden Kosten für das Jahr 2002 von der Feuerwehr übernommen
werden.
Wir möchten uns nochmals beim Gemeinderat, der uns trotz angespannter
finanzieller Lage seine Unterstützung zugesagt hat, bedanken.